Reise ins Land der Träume

Postkartenpräsentation

Postkartenpräsentation

Die Waakhauser Landstraße in Richtung Worpswede. Ein Stau zieht sich die gesamte Strecke entlang – die Autos schleichen in großem Abstand hintereinander her, fahren halb auf dem Fahrbahnrand. Ich Depp hätte mich, wäre ich allein unterwegs, natürlich ganz hinten angereiht und wäre hinterher geschlichen. Aber eine männliche Kraft rät mir selbstverständlich, ich solle doch alle überholen! Kann doch keiner ahnen, ob das ein Stau ist oder nicht. Tatsächlich fahre und fahre ich an allen Fahrzeugen vorbei, ohne dass mich ein Hindernis aufhielte. Völlig problemlos erreiche ich die Music Hall. Einige Typen und ich steigen aus, betreten den Laden. Wollen checken, ob Leute da sind. Ich wende mich ab, plötzlich gedankenversunken, und gehe den Korridor des Borgfelder Landhauses entlang, in Richtung Drehtür. Tippe auf meinem Mobilphone herum, versuche einen Anruf daheim, um zu checken ob die Bude sturmfrei ist – keine Ahnung, ob und was ich dann vorhätte. Huch, da spricht jemand total laut! Das kommt von meinem AB; die Stimme einer Frau, die voreilend fragt, ob jemand Quarktaschen möchte. Nein!! Wie peinlich, mit so einem Quark jetzt zu kommen. Ich bekomme die Verbindung gar nicht so rasch unterbrochen wie ich wünschte.

Im Bioladen vor Ladenöffnung. Ich stehe hinter dem Tresen und checke die Lieferung. Tantchen ist auch bei mir und ihr sollte langsam ein Rotwein serviert werden, der ganz weich über die Zunge geht und in der Kehle heiß wird. Links von mir steht ein Postkartenhalter auf dem Tresen. Darin einsortiert eine Auswahl meiner Postkarten. Mir wird dabei klar, dass es während der Verkaufsphase zu Lücken kommen kann und ich frage mich: soll man an der Stelle Platzhalter einsetzen oder doch besser eine letzte der Postkarten zurückbehalten? Wäre es nicht schade um die hochwertige Karte? Aber andererseits: ein Platzhalter ist ja nichtssagend. Also doch die Karte? Meine Kollegin kommt hinzu und ich bin bereit, ihr den Lieferschein zu überlassen. Aufgrund meiner kurzen Anwesenheit werde ich nicht alle Posten überprüfen können; besser sieht macht es von Beginn an. Eine Seite des Lieferscheins zeigt rote Häkchen; ein Zeichen dafür, dass diese Waren korrekt geliefert wurden. In der Plastiktüte steckt unter anderem ein Glas Andechser Joghurt „Mango-Vanille“. Gut, ja. Auch das Gewürzregal dürfte nach dem Auspacken wieder gefüllt sein.
~ Traum vom 22. Februar 2012 ~



Stinkefingerschatten

Projekt “Stinkefinger”

Da sich ein Gedankengang unzählige Male wiederholt, ohne dass er mich weiterführte, wiederholt sich diese Traumszene bis zu quälendem Überdruss. Als Aufgabe setzte ich mir, zu überlegen, auf welche Weise ich meine Postkarten präsentieren könnte. Entschied mich bald für die Funktion der Galerie und dafür, dass ein Motiv als Startbildschirm angezeigt werden soll. Doch welches Motiv? Darum dreht sich die… weiterlesen

Fünf Katzen

Präsentation von fünf Katzen

In einem noch schlafenden Nebenraum. Vor einer langen Tafel, gedeckt mit weißem Tuch, stehe ich. Bereits vor Beginn eines Zusammenseins. MC Winkel veranstaltete kürzlich eine Verlosung. Daran hatte ich teilgenommen, aber ohne mir Chancen auszurechnen. Um so überraschter bin ich nun, als ich entdecke, dass er jedem Gedeck eine Kleinigkeit beilegte. Auf meinem Platz liegt ein Streifen mit vier Moccaschokokugeln… weiterlesen

Feuer in der Nacht

Das geheime Feuer in der Nacht

Nachts. Wie im Schein eines kleinen Feuers an einem einsamen Strand. Ein freundlicher Vagabund sitzt vor einer Mulde, die er eigens mit den Händen in den Sand schaufelte, um einen Edelstahlkochtopf hineinzustellen. Soeben gab er eine geheime Ingredienz in den Topf und entfacht, um eine wichtige Reaktion hervorzurufen, mit bloßer Hand ein paar Flammen unter dem Topf. Es gibt sie,… weiterlesen

TraumIch

Leben – einfach leben!

Erst nach langer Zeit wird mir klar, dass das, was ich immer für die Realität hielt, in Wirklichkeit ein Film ist, an dem ich maßgeblich beteiligt sein darf. – Ein zentral gelegener Raum von rundem Grundriss, in dessen Zentrum eine großzügige runde Theke liegt. Allerlei Dinge geschehen, die leider in Vergessenheit geraten. Doch als ich den Raum fast durchquert habe,… weiterlesen

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