Maul- und Augenkörbe
| 1. Februar 2012 | Veröffentlicht von Marianne Masters unter Illustrierte Träume, Traumtagebuch |

Einige Frauen und ich durften uns einer weiteren Herausforderung stellen. Wir sollten uns Gedanken über die Gestaltung von Augen und Mündern machen, die vom Bisherigen abweichen sollte. Versunken und mit Feuereifer arbeitete ich während der letzten Nachtstunden mit einem Bearbeitungsprogramm, hatte viele Ideen. Doch als ich nun aufblicke, bin ich ziemlich entsetzt. Was haben die anderen Frauen denn daraus gemacht? Sie haben den Frauen die Augen und Münder mit einem Gitter aus schwarzen Häkelmaschen (mercerisiertes Baumwollgarn) verstellt! Eine hervorragende Arbeit, auch sind die Abstände zwischen den Schnurgittern völlig gleichmäßig verteilt und mit sauberen Stichen in der Haut vernäht, aber was haben sie den Frauen damit angetan?
– Traum vom 01. Februar 2012 –
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Die Sparkuh
Traum vom 28. Januar 2012 Teamsitzung zum Jahresabschluss. Ein bisschen unheimelig ist mir, vielleicht ungeschützt und nicht warm genug angezogen? Oder einfach erschöpft? Außer meinen Kollegen ist auch Carl gekommen. Vielleicht liegt es an meiner Müdigkeit, dass nur gedämpfte Wiedersehensfreude aufkommen will. Sonderbar, denn wir… weiterlesen
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Traum vom 24. Januar 2012 Ich bearbeite die Außenseite des großen Schaufensters vom Altbrotladen. Mit einem virtuellen Pinsel trage ich den Trübsinn von der Scheibe, damit das Innewohnende klarer zum Vorschein kommt. Drinnen brennt zu dieser Zeit noch kein Licht. Vorn im Schaufenster zwei große… weiterlesen
Netbitches im Stall
Traum vom 23. Januar 2012 Frühmorgens am Rande einer nicht wirklich bekannten Weide, friedliche Kühe und im Hintergrund sind die hölzernen Marschmänner aus dem Teufelsmoor unterwegs. Hier treffe ich auf den bleichen Intellektuellen. Er freut sich, mir Einblick in eine aktuellen Angelegenheit bieten zu können… weiterlesen
