Category: Traumarbeit

Traumgespräche – Was Träume über das Seelenleben Ihres Kindes verraten

Markus Salhab u. Bianca Jäger - Traumgespräche - Was Träume über das Seelenleben Ihres Kindes verratenBuchbesprechung: Markus Salhab und Bianca Jäger – Traumgespräche: Was Träume über das Seelenleben Ihres Kindes verraten. München 2010

Das schöne Taschenbuch mit den Kinderzeichnungen auf dem Einband beginnt wohltuend ruhig und führt den Leser sofort abseits der hektischen Alltagspfade. Liest man die ersten Seiten, muss man erst mal tief durchatmen und zur Ruhe kommen. Dies ist nicht nur angenehm sympathisch, sondern auch Bedingung, um in Kontakt mit dem Seelenleben zu gelangen.

Dies gilt besonders, wenn man sich mit dem Traumleben eines Kindes beschäftigen will. Wie durch jede tiefere Beschäftigung mit Träumen gelangt man auch mit dieser Form der Traumarbeit zu einer Quelle inneren Reichtums. Das Potential möglicher positiver Effekte für Eltern und Kind ist dabei immens, wie der Autor mühelos aufzeigt. Am Ende steht ein Glücksgefühl, nicht nur für das Kind, das innerlich wächst und versteht, sondern auch für die Eltern, weil sie ihrem Kind helfen und eine tiefere Beziehung zu ihm herstellen konnten.

Das Buch besteht aus vier Hauptteilen. Im ersten Teil geht es zunächst um die Beziehung zum Kind und welche Rolle die Traumarbeit dabei spielen kann. Etliche Aspekte werden angesprochen: wie wichtig Zeit und Ruhe sind, wie glücklich die Traumarbeit machen kann, wie Kinder dabei an ihren Problemen besser wachsen können, dass Träume auch ein Kummerkasten sein können und wie man mit Traumgesprächen die Sorgen hinter sich lassen kann, und wie nützlich Träume dabei sind, versteckte Potenziale zu erkennen, inneres Neuland zu erobern und zu erkennen, was in einem steckt.

Der zweite Teil beschäftigt sich etwas tiefer mit dem Wesen der Träume. Hier erfährt man in verständlicher Form vieles Wichtige zur Traumtheorie: woher Träume kommen, welche Funktion sie haben, die Bedeutung von Außenreizen und körperlichen Aspekten, wie man das Träumen bei seinem schlafenden Kind beobachten kann, wie wichtig der ganzheitliche Aspekt, der Körper und Seele umfasst, gerade bei Kindern ist, warum man überhaupt nach der Deutung eines Traums verlangt, die psychische Bedeutung von Projektionen auf andere, sowie Interessantes zu kindlichen Albträumen, Träumen von Tieren, Hexen, Zauberern und Märchenträumen. In diesem wichtigen Teil werden viele Fragen beantwortet und Anregungen gegeben.

Der dritte Teil ist der Kernteil des Buches: der Leitfaden für Gespräche mit dem Kind. Zunächst wird die offene Atmosphäre der Gespräche beschrieben, die zwangsläufig philosophische Themen berühren werden, und Tipps gegeben, wie man die Traumerinnerung verbessern kann. Der eigentliche Leitfaden besteht aus neunzehn Gesprächstechniken, die übersichtlich gestaltet, verständlich erklärt und noch einmal auf einer Seite zusammengefasst werden. Diese nützliche Hilfe kann man sich vor den ersten Gesprächen durchlesen und danach sehen, welche Methoden und Techniken besonders hilfreich waren und welche übersehen wurden. Nun wird auch angesprochen, was man tun kann, wenn ein Kind gar nicht über seine Träume reden will, und wie Traumgespräche ‚garantiert‘ gelingen können.

In zahlreichen Fallbeispielen von echten Träumen und Traumgesprächen mit Kindern wird im vierten Teil noch einmal schön gezeigt, wie man die Techniken in kindgerechten Wendungen anbringen kann und welche Techniken zu welchen Ergebnissen führen.

Insgesamt ein schönes, nützliches und bei immer guter Verständlichkeit sehr lehrreiches Buch. Man kann nur vielen Kindern wünschen, dass ihre Eltern das Buch kennenlernen und in ihr Herz lassen.

Link: Markus Salhab und Bianca Jäger – Traumgespräche

 

Da brennt was

Traum vom 17. Januar 2011

Zu sehr früher Morgenstunde ein ausführlicher Traum, der mir – so schien es im Traum – eine Antwort auf die beim Einschlafen dahin treibenden Gedanken* geben würde. Im Halbdunkel dann, wie eine leichte Ablenkung oder fast etwas störend dann eine Hand, die mir eine Schachtel reicht, um mal daran zu schnuppern. Interessiert halte ich meine Nase ran, ziehe den Geruch in ein, will gerade meine Empfindung (angenehmer Duft) zu Wort bringen, da werde ich schlagartig ins Wachbewusstsein gerissen – dabei kräftig durch die Nase einatmend. Feuer!? Es riecht, als werde etwas übermäßig erhitzt, wodurch womöglich ungesunde Stoffe freigesetzt werden. Ein Feuer so früh am Morgen? Wo? Und: Oje, nun habe ich den ganzen Traum vergessen.

*Unter anderem jene Frage, die mich am gestrigen Tag beschäftigte: was entflammt mich, worauf brenne ich, welchen Funken will ich überspringen lassen?

Traumpfade:

Feuer frei -  15.01.2011

Nachdem ich eigenmächtig – und wohl verfrüht – das Feuer auf verholzte Körperausweüchse überspringen lassen will, fliege ich aus einer fragwürdigen  Gemeinschaft. Am Ende brennt sogar Frankreich.

Kleine bunte Litfaßsäule – 11.01.2011

Zögern und zaudern – dabei liegt es in meiner Hand, es „krachen“ zu lassen.

Old School – X-Chromosom -  10.01.2011

Kleinste Informationseinheiten – Sorge wegen Ungewissheit, was unter Wärmeeinfluss daraus entstehen oder sich entwickeln könnte.

Hitzestau in den Brüsten – 06.01.2011

Mit geschwellter Brust … ; sich brüsten …

Feuer und Kometen – 03.01.2011

Die Feuerwehr brennt und am Himmel tanzen Sterne

Leuchtturm in der Kehre – 27.12.2010

Unfall nach Verlust; Orientierung in dunklen Glaubensansichten. Umkehr.

Wunderkerze und Briefbombe -  – 24.12.2010

Orientierung scheitert an fehlendem Nachrichtenzugang.

Schule Lebenlang – 27.11.2010

Lernen unter erschwerten Bedingungen und Selbstbehinderungen

Lothar l. Axel und das Martinshorn – 14.11.2010

Feueralarm!

Feuerflieger über Sigmund Freud – 19.09.2010

Flammen am Himmel

Selbstzünder mit brenzliger Ausdauer – 27.06.2010

Eigendynamisches Entzünden mit Neigung zur Zerstörung

Adler in der Warteschleife – 01.06.2010

Hochfliegende Pläne und abgehobene Wünsche

Raketenangriff – 25.05.2010

Unter Beschuss – die Rolläden runterlassen.

Im Waschhäuschen – 20.05.2010

Die von der Vergangenheit herrührende Schutzhaut abgelegt

Brandaktuell: I’m not N… – 17.05.2010

Protz und Propaganda – Höchste Zeit, die Programmierung zu ändern

Freudianer – 13.05.2010

Auf die Goldwaage legen

Tote Tiere – 04.02.2010

Die Kühle löscht die entfachte Glut

Ängste des inneren Kindes – 16.01.2010

Beängstigende vorprogrammierte Prozesse

Gebranntes Kinderschwein beim Gesalbten – 11.01.2010

Eine Sirene! Kein halbes Schwein!

Verbranntes Auge – 04.01.2010

Überreaktion im Panoptikum

Gagas Haus brannte – 15.12.2009

Geheimnisvolle Buchstaben und eine sprunghafte Katze

Frühlingsblätter

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