Category: Illustrierte Träume

Tutorial zur Schattenarbeit

Tutorial zur Schattenarbeit

Ein raumfüllendes Video-Tutorial soll zeigen, wie ich zeitsparender digital scrappen kann. Ich solle gleich vorsorglich einige grundlegende Elemente auf Lager speichern, ehe diese zu dem eigentlichen Bild weiterverarbeitet und vereint werden, so könne ich schon bald daraus schöpfen und mir so manche wiederholte Arbeit sparen. Anhand von Dreiecken aus Designpapier mit einer runden Abschlusskante wird das demonstriert. Ob nun mit weißen Ornamenten oder Tupfen gemustert, sie lassen sich falten und mittels mehrerer Ebenen auch in „Taschen“ schieben und dort in mehrfachen Lagen gefächert arrangieren. Vor allem solle ich mal überlegen, ob ich den grundlegenden Schatten nicht anders gestalte: nämlich mit einem milchfarbenen, zerrissen zerlaufendem Rand. Ja, das vorgeführte Beispiel im Video überzeugt mich sofort. Da alles mit meinen Bildern demonstriert wird, sehe ich gleich ein mögliches Ergebnis meiner Arbeiten. Es ist einen Versuch wert – am liebsten legte ich gleich mal los.

~ Traum vom 24. Februar 2012 ~

Postkartenbuch – Crossing

Postkartenbuch mit Fisch

Das Crossing mit dem Postkartenbuch funktioniert so:

Eine Postkarte wird verschickt. Der Empfänger legt eine weitere Postkarte obendrauf, verknüpft sie mit der unteren und sendet alles an den nächsten Teilnehmer, der wiederum eine weitere Postkarte oben drauf packt und an den nächsten schickt. Und so weiter. Eines Tages erreicht mich die so entstandene Sammlung.

Ich gestaltete eine Collage, die mit einem früheren Traumbild, dem “Fisch – Denk mal” abschließt. Da es mehrere Lagen sind, entstand etwas Dreidimensionales. Unentschlossen überlege ich, was besser wäre: das Papierobjekt oben drauf zu deckeln oder doch lieber ein Foto davon zu machen, um dieses als weniger raumfüllendes Cover aufzulegen. Ach, wie auch immer, es hat Vor- und Nachteile.

Szenenwechsel/ anderer Traum: Völlig überraschend finde ich mich in einer Abreisesituation wieder. Es geht ans Meer. Noch sind Mike, Moina und ich in der kleinen Wartehalle eines abgelegenen Bahnhofs; gut hundert Meter von der Station entfernt. Einige Tische mit Stühlen drumherum. Auf den Stühlen an der Wand entdecke ich einen Teil unserer Kleider, die noch in den Koffer müssten, der aber bereits in der Bahn liegt. Es bleibt nicht genug Zeit! Mike ist bereits mit Moina losgelaufen, die Bahn – Moormolly – ist eingefahren. Oje, Urlaub am Meer und keine Badesachen dabei. Rasch nehme ich eine Shorts für Moina, damit wenigstens sie sich luftig kleiden kann. Eine Badehose dazu. Noch ein paar Dinge, diese unter den Arm klemmen. Dann renne ich los, im allerletzten Augenblick gelingt der Sprung in die Bahn, da schließen sich bereits die Türen und die Fahrt beginnt. Besorgt überlege ich, ob das Notwendigste wirklich dabei ist, und was während unserer Abwesenheit mit den Dingen geschehen könnte, die ich am Bahnhof zurücklassen musste. Es bedrückt mich, keine Gelegenheit zur vernünftigen Planung gehabt zu haben.

~ Traum vom 23. Februar 2012 ~

Postkartenpräsentation

Postkartenpräsentation

Die Waakhauser Landstraße in Richtung Worpswede. Ein Stau zieht sich die gesamte Strecke entlang – die Autos schleichen in großem Abstand hintereinander her, fahren halb auf dem Fahrbahnrand. Ich Depp hätte mich, wäre ich allein unterwegs, natürlich ganz hinten angereiht und wäre hinterher geschlichen. Aber eine männliche Kraft rät mir selbstverständlich, ich solle doch alle überholen! Kann doch keiner ahnen, ob das ein Stau ist oder nicht. Tatsächlich fahre und fahre ich an allen Fahrzeugen vorbei, ohne dass mich ein Hindernis aufhielte. Völlig problemlos erreiche ich die Music Hall. Einige Typen und ich steigen aus, betreten den Laden. Wollen checken, ob Leute da sind. Ich wende mich ab, plötzlich gedankenversunken, und gehe den Korridor des Borgfelder Landhauses entlang, in Richtung Drehtür. Tippe auf meinem Mobilphone herum, versuche einen Anruf daheim, um zu checken ob die Bude sturmfrei ist – keine Ahnung, ob und was ich dann vorhätte. Huch, da spricht jemand total laut! Das kommt von meinem AB; die Stimme einer Frau, die voreilend fragt, ob jemand Quarktaschen möchte. Nein!! Wie peinlich, mit so einem Quark jetzt zu kommen. Ich bekomme die Verbindung gar nicht so rasch unterbrochen wie ich wünschte.

Im Bioladen vor Ladenöffnung. Ich stehe hinter dem Tresen und checke die Lieferung. Tantchen ist auch bei mir und ihr sollte langsam ein Rotwein serviert werden, der ganz weich über die Zunge geht und in der Kehle heiß wird. Links von mir steht ein Postkartenhalter auf dem Tresen. Darin einsortiert eine Auswahl meiner Postkarten. Mir wird dabei klar, dass es während der Verkaufsphase zu Lücken kommen kann und ich frage mich: soll man an der Stelle Platzhalter einsetzen oder doch besser eine letzte der Postkarten zurückbehalten? Wäre es nicht schade um die hochwertige Karte? Aber andererseits: ein Platzhalter ist ja nichtssagend. Also doch die Karte? Meine Kollegin kommt hinzu und ich bin bereit, ihr den Lieferschein zu überlassen. Aufgrund meiner kurzen Anwesenheit werde ich nicht alle Posten überprüfen können; besser sieht macht es von Beginn an. Eine Seite des Lieferscheins zeigt rote Häkchen; ein Zeichen dafür, dass diese Waren korrekt geliefert wurden. In der Plastiktüte steckt unter anderem ein Glas Andechser Joghurt „Mango-Vanille“. Gut, ja. Auch das Gewürzregal dürfte nach dem Auspacken wieder gefüllt sein.
~ Traum vom 22. Februar 2012 ~

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