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	<title>Das Somnios Traumjournal</title>
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	<description>Träume und Symbole - Illustriertes Traumtagebuch seit 1995</description>
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		<title>Das ist jetzt Ihr Display!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 22:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits vorhin signalisierte das Geschäftstelefon einen Anruf. Jedoch übernahm bereits der Anrufbeantworter das Gespräch. Moina fährt mit dem Fahrrad voraus, auf der Straße der Kindheit, Richtung Ortskern. Sie schreibt Geschichten. Dicke Bücher voller Geschichten. Bis zum heutigen Tag – also mein Leben lang – hatte ich geglaubt, diese Strecke habe eine leichte Steigung. Um so verwunderter bin ich nun, da… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8449" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vorhin signalisierte das Geschäftstelefon einen Anruf. Jedoch übernahm bereits der Anrufbeantworter das Gespräch.</p>
<p>Moina fährt mit dem Fahrrad voraus, auf der Straße der Kindheit, Richtung Ortskern. Sie schreibt Geschichten. Dicke Bücher voller Geschichten. Bis zum heutigen Tag – also mein Leben lang – hatte ich geglaubt, diese Strecke habe eine leichte Steigung. Um so verwunderter bin ich nun, da Moina mit Leichtigkeit davon saust. Ja, ich erkenne: die Strecke hat Gefälle! Es muss an der Perspektive gelegen haben; vielleicht schaute ich immer aus der Gegenrichtung? Erstaunlich.</p>
<p>Das Geschäftstelefon klingelt erneut; hier, in meiner Wohnung am Straßenrand. Ich renne los, höre bereits meine Stimme auf dem AB, wie ich etwas atemlos im letzten Satz anbiete: „Das ist jetzt Ihr Display&#8230;“<br />
Wie blöd! Diesen letzten Satz hatte ich doch längst korrigieren wollen. Der ergibt ja keinen Sinn. Das ist jetzt Ihr Platz? Eigentlich hatte ich sagen wollen: It&#8217;s your turn now. Oder so ähnlich. Ausdrücken wollte ich: Hier bleibt Raum für Ihre Gedanken. Oder so ähnlich. Wie auch immer, der Anrufer legt – wider Erwarten! – nicht auf, sondern beginnt seinen Traum zu erzählen. Im Hintergrund lässt er eine passende, unheimliche Musik spielen. Die gesamte Ansage des Traumes ist sehr aufwendig aufgenommen … seine Stimme wird immer schauriger … ein Krimi, vielleicht. Dann geschieht offenbar etwas bei ihm … die Männerstimme bricht und … … … </p>
<p><em>~ Traum vom 2. März 2012 ~</em></p>
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		<title>Ein Teeblatt</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 22:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Traum der Nacht blieb einzig die Erinnerung an ein Bild. Ein Teeblatt: anstelle eines Teebeutels eine Bildkarte am Faden. Gut geeignet zum Eintauchen in die Traumwelt. ~ Traum vom 1. März 2012 ~ <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8445" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Traum der Nacht blieb einzig die Erinnerung an ein Bild. Ein Teeblatt: anstelle eines Teebeutels eine Bildkarte am Faden. Gut geeignet zum Eintauchen in die Traumwelt.</p>
<p><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8446" rel="attachment wp-att-8446"><img class="aligncenter size-full wp-image-8446" title="ein Teeblatt" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/Teeblatttraum.jpg" alt="Teeblatt am Faden" width="600" height="653" /></a></p>
<p><em>~ Traum vom 1. März 2012 ~</em></p>
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		<title>Die Excellencien</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 22:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Freien. Immer wieder vor dieser Tafel stehend und das Bild – im Traum erkenne ich nicht, dass es einen Ausschnitt des mit Pastellkreide gemalten Traumbildes „Lichtgestalten“ zeigt. Das ist die Basis, und sei es die Basis dieses Traumes. Aber eben, es geht vor allem darum: Die Excellencien einzeln in ihrer Bauart betrachten – nicht nur ihre astrologischen Würden wie… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8434" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8435" rel="attachment wp-att-8435"><img class="aligncenter size-full wp-image-8435" title="2012-02-29 Excellencien" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/Excellencien.jpg" alt=" Excellencien" width="600" height="578" /></a></p>
<p>Im Freien. Immer wieder vor dieser Tafel stehend und das Bild – im Traum erkenne ich nicht, dass es einen Ausschnitt des mit Pastellkreide gemalten Traumbildes „Lichtgestalten“ zeigt. Das ist die Basis, und sei es die Basis dieses Traumes.<br />
Aber eben, es geht vor allem darum:<br />
Die Excellencien einzeln in ihrer Bauart betrachten – nicht nur ihre astrologischen Würden wie Pastellkreidezeichnungen, deren deren Pigmente auf dem Papier beim leisesten Abrieb so viel Vergänglichkeit zeitigen. Feine Fäden, wie von Teebeuteln hängen mit losen Enden von den lustig verhalten bunten Laschen herab: Seelenfäden, sichtlich bewegt im Hauch des Lebens. Bilder der Excellencien entstehen und vergehen.</p>
<p><em>~ Traum vom 29. Februar 2012 ~</em></p>
<p><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8426" rel="attachment wp-att-8426"><img class="wp-image-8426 alignleft" style="margin: 5px;" title="1998-07-30 Lichtgestalten" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/2001-07-23-290x290.jpg" alt="Lichtgestalten" width="122" height="122" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link:<br />
<a title="Lichtgestalten - Traum vom 30. Juli 1998" href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8425">Lichtgestalten &#8211; Traum vom 30. Juli 1998</a></p>
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		<title>Keine Angst vor Klischees</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 22:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich zu mir komme, finde ich mich, obgleich im Bett liegend, auf Reisen. Mike sitzt am Rechner, wendet seinen Blick nicht vom Monitor, als er mein Wachwerden bemerkt, sondern fragt interessiert nach, ob ich die Fotos noch habe. Die Fotos? Ach so … ja, verstehe … Während die Szenerie wie ein Film abläuft … – blicke ich in ein… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8432" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich zu mir komme, finde ich mich, obgleich im Bett liegend, auf Reisen. Mike sitzt am Rechner, wendet seinen Blick nicht vom Monitor, als er mein Wachwerden bemerkt, sondern fragt interessiert nach, ob ich die Fotos noch habe. Die Fotos? Ach so … ja, verstehe … Während die Szenerie wie ein Film abläuft … – blicke ich in ein Tal mit sandfarbenen Häuschen und lausche. Reiter mit gewürzroten Turbanen, voller Sandstaub … Indien, Arabien? Oh, es ist faszinierend … „Ja, ich habe die Fotos noch, aber die waren ja nichts geworden, wegen der schlechten Kamera.“ – Mike: „Machst du wieder Fotos?“ – „Ja, ja das kann ich machen, aber … sag, fahren wir dort hin? Ja?“ – „Ja.“ sagt er und freut sich über die gelungene Überraschung. – Für mich ist es, als sei ich bereits dort, in dem Land, mittendrin … bemerke beiläufig etwas Wichtiges, das mir gerade erst bewusst wurde:<br />
„Wir müssen Fotos machen, überall, ohne zu hinterfragen, sich nicht davon abhalten lassen, dass eines ein Klischee bestätigen könnte. Wenn ein Eiffelturm da ist, so muss man ihn auch fotografieren! Verstehst du? So ist das gemeint: keine voreilige Angst vor Klischees! Man bringt sich damit um die besten Chancen/ Motive.</p>
<p><em>~ Traum vom 27. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Badewannencode</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 22:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das an die Küche angrenzende Speisezimmer liegt zwei Stufen tiefer in der Wohnung. Zwei Tische. Die Älteren sitzen dort und warten auf den Beginn der Brotmahlzeit, die vor einem aufwändigen Unternehmen eingenommen werden soll. Es fehlen noch Thommy und seine Freundin. Ich nehme einige Scheiben Corned Beef und verkünde gutgelaunt: „Na, dann will ich das mal ausprobieren!“ In einer der… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8429" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das an die Küche angrenzende Speisezimmer liegt zwei Stufen tiefer in der Wohnung. Zwei Tische. Die Älteren sitzen dort und warten auf den Beginn der Brotmahlzeit, die vor einem aufwändigen Unternehmen eingenommen werden soll. Es fehlen noch Thommy und seine Freundin. Ich nehme einige Scheiben Corned Beef und verkünde gutgelaunt: „Na, dann will ich das mal ausprobieren!“ In einer der Beefscheiben ist eine Klingel eingelassen, die ähnlich einem Messingdruckknopf ausschaut und einen Alarm auslösen soll, der den beiden Langschläfern das bereitstehende Frühstück signalisiert. Schön wäre es, jedoch kommt nur ein kaum hörbares Piepen heraus. Der Blick der Älteren ist vielsagend; mit schwellenden Zornesadern lassen sie wissen: eine überflüssige Spielerei, die natürlich nicht funktioniert … welch eine Verschwendung!! – Ich gehe den Beiden mal Bescheid sagen.</p>
<p>Ankunft am Meer. Alle Nachbarn, mit denen ich während der Kindheit öfter an die Nordsee gefahren war, sind wieder dabei. Da ich einiges organisieren musste, bin ich die Letzte von unserer Truppe, die sich – gemeinsam mit den Älteren – einen Platz am Strand sucht. Wo sind denn die anderen? Ach, die haben ihre Decken näher am Meer ausgebreitet, mehr in der Sonne. Erst jetzt bemerke ich, dass mein Liegeplatz schon in kurzer Zeit im Schatten liegen wird. Vielleicht ganz gut; in der Sonne ist es vielleicht zu heiß? Aber nein, so warm ist es noch gar nicht und ja, im Schatten ist es kühl und feucht. Also nehme ich das Badelaken und gehe vor, finde aber keinen freien Platz mehr. Und: das Meer ist ja – wie konnte ich das vergessen? – viel zu weit entfernt, als dass es zu Fuß zu erreichen wäre. Ein Tunnel – ähnlich wie in einer Miniaturtropfsteinhöhle – , von einem stetig rinnenden Wasserlauf geschaffen, führt direkt zum Meer, aber es ist wegen der Windungen nicht mal zu sehen. Zu ungewiss alles. Wie schade!</p>
<p>Da hatte ich mich so gefreut, als wir vorhin den Wasserball betrachteten. Eine Erdkugel mit einem eigens an den Polen eingelassenen Kreis von genau 32 cm Durchmesser – damit könnte Moina gut auf dem Meer reiten, ohne herunter zu fallen. Alle guten Plätze sind belegt … vielleicht sollte ich mich doch auf den Weg zum Meer machen. Ich spüre Enttäuschung darüber, dass kein erfreulicher Platz übrig blieb.</p>
<p>Später in der Ferienwohnung. Verteilung der Betten und Zimmer. Während ich organisiere, nehmen die anderen ihre Betten ein. Als ich endlich soweit bin, ist nur noch ein einziges Bett frei: es steht im Küchenbereich direkt vor dem Arbeitsplatz. Das heißt, ich werde morgens früh raus müssen, nämlich dann, wenn er erste dort etwas zubereiten will. Ich bin sauer, halte meinen Ärger jedoch zurück, weil ja niemand Schuld daran hat.</p>
<p>Abseits, ganz friedliche Stimmung im Badezimmer. Eine riesige Badewanne im Stil der Siebziger – Orange und Braun. Sie steht über Eck, ist zur Wand hin offen. Mit den Fingern befühle ich die Kalkablagerung genau an der Stelle des möglichen Höchstwasserstandes und stelle fest: das ist noch feucht. Ah gut, ich befürchtete schon, am Tag zuvor das Baden versäumt zu haben, was mir peinlich gewesen wäre. Bald stehe ich innerhalb der Wanne. Mit dem Smartphone in der Hand und rufe die Informationen ab, die ich offenbar via Code auf den Screen holte. Ich erfahre einiges: Fassungsvolumen der Wanne, möglicher Wasserstand bis Überlauf, Wasserverbrauch, Häufigkeit der Nutzung, Verbrauchskosten, Temperaturen, Statistiken, Durchschnittswerte, Diagramme – kurz: ein umfassender Einblick. Hoffentlich erwischt mich niemand und denkt dann, welch sonderbare Interessen ich habe.</p>
<p><em>~ Traum vom 26. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Jackenlast und Polaroidrock</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 22:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für viele Stunden während der Nacht werkelte ich an den Fisch-denk-mal Karten herum. Diese sind sämtlich in Sepia-Milchweiß gehalten; vielleicht hatte die Arbeit daran auch wegen dieser Farben etwas Unaufgeregtes. Anschließend mit einem weiblichen Anteil, links von mir, auf dem Heimweg durch den Wald. Völlig unerwartet kreuzt eine Interviewerin – in Rosas Gestalt – unseren Weg. Sie schießt aus einem… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8421" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8422" rel="attachment wp-att-8422"><img class="wp-image-8422 alignnone" style="margin: 5px;" title="2012-02-25 Polaroidrock" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/traumrockview.jpg" alt="Polaroidrock" width="560" height="486" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Für viele Stunden während der Nacht werkelte ich an den <a title="Traum vom 14. Juni 2008 - Fisch denk mal" href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=2933">Fisch-denk-mal</a> Karten herum. Diese sind sämtlich in <a title="Postcrossing - Traum vom 23. Februar 2012" href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8409">Sepia-Milchweiß</a> gehalten; vielleicht hatte die Arbeit daran auch wegen dieser Farben etwas Unaufgeregtes.</p>
<p style="text-align: left;">Anschließend mit einem weiblichen Anteil, links von mir, auf dem Heimweg durch den Wald. Völlig unerwartet kreuzt eine Interviewerin – in Rosas Gestalt – unseren Weg. Sie schießt aus einem Gebäude hervor, hält uns das Mikro vor die Nase, mit der Aufforderung: „Beschreibe was du gesehen hast!“</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt erkenne ich, beim Blick durch die offene Tür hinter ihrem Rücken, dass es sich um einen Ausstellungsraum handelt, wir also unsere Meinung zu den ausgestellten Bildern mitteilen sollen. Na, aber wie? Wir waren ja noch gar nicht dort?! Zu meiner großen Verblüffung antwortet mein weiblicher Anteil längst, erzählt fachmännisch, was ihr an Wichtigem zu den Bildern einfällt, zu den verwendeten Materialien, den Farben, dem Eindruck, der Wirkung, ob beabsichtigt oder auch nicht. Uff! Na, die weiß ja echt Bescheid?!</p>
<p style="text-align: left;">Inzwischen sehe ich klarer, vergewissere mich: tatsächlich, die Ausstellung findet in einem ausgebauten Dachboden statt. Ein Teil der isolierenden Matten am Dach bildet die Grundlage für einige Bilder. Ich finde das ja etwas sehr … verbunden mit dem Dach, eigentlich zu verbunden. Doch egal, denn eines ist total erfreulich: „Aaach … die Ausstellung ist ja auf dem Dachboden!“ Erleichtert rufe ich dem Tantchen zu: „Alles in Ordnung, dann kannst du also im Haus bleiben, sowohl Erdgeschoss und ersten Stock für dich nutzen.“ Ohne die Künstler zu stören. Tantchen tappt nackend über den Teppich und hinterlässt mit ihren Füßen violette Abdrücke auf dem wollweißen Teppich. Na klar, sie war zuvor durch Rote-Bete-Saft gelatscht. „Oh nein! Wasch dir doch vorher die Füße!“ tadele ich sie.</p>
<p style="text-align: left;">Nach dem Elternabend – Tagung des Gesamtelternbeirats – stellt sich heraus, dass die meisten Eltern ihre Winterjacken zurückgelassen haben. Der Mühlenbäcker ist im Begriff, diese zu den gefüllten Brotkörben in den Lieferwagen zu packen, um sie den Eltern zurückzubringen. Eine zusätzliche Last, die ich ihm gerne abnehmen möchte. „Lass mich die Jacken nehmen, ich gebe diese in den betreffenden Schulen im Sekretariat ab – man wird den Eltern Bescheid geben, dass sie ihre Jacken abholen. Doch stellt sich heraus: die Eltern kommen aus verschiedenen Schulen, die weit auseinander liegen: Schlussdorf, Schottland, Vegesack! Oje … während aus den Jacken der Geruch von frischer Landluft und alten Holzschränken in die Nase strömt, überlege ich die Verteilung und fühle mich überfordert. Wie mit dem Fahrrad nach Schlussdorf und nach Schottland kommen? Nein, ich will es doch lieber loslassen.</p>
<p style="text-align: left;">Szenenwechsel. Einige leicht aufgeregte Frauen im Landhaus; vielleicht beim Umziehen vor einer Aufführung. Zerknirscht erkläre ich denen, warum ich die Jacken nicht zu den Schulen brachte: „Ich habe kein Auto. Mit dem Fahrrad ein unmöglich zu bewerkstelligender Aufwand.“ Darauf zeigen sie Unverständnis, machen spitze Bemerkungen in gespielt nachsichtiger Tonlage. Ich fühle mich schlecht und überlege, womöglich wirklich zu träge zu sein.</p>
<p style="text-align: left;">Szenenwechsel. Auf meinem weiteren Weg begegnet mir der frühere Deutschlehrer. Auf allen Vieren krabbelt er vor dem Ehebett der Älteren herum und fegt alle Fisch-denk-mal Kärtchen – sie erinnern in dieser Vielzahl an ein Memory – unter dem Bett hervor und zusammen auf einen Punkt. Oh ja, eine gute Idee, mal alles zusammenzuführen. Ich mache mit und bemerke wiederholt, dass der Deutschlehrer wie zufällig meine Nähe sucht. Kaum zu glauben, waren wir uns doch damals nicht ganz grün! Tatsächlich hat es den Anschein, als wolle er mir bei Gelegenheit ein Küsschen geben. Das ist mir unangenehm und ich finde mich in leichter Alarmbereitschaft, die mich Distanz suchen lässt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich richte mich wieder auf, die Jacken sind eine Last. Ich will sie rasch in die Abteilung nebenan bringen; in den Grundschulbereich. Zu diesem Zweck muss ich eine hohe zweibeinige Stehleiter überwinden. Mit den vielen dicken Winterjacken sind meine Arme voll beschäftigt und können mir kaum Halt geben. Mein knöchellanger Rock – er ist mit einem meiner Wortpolaroids bedruckt – behindert beim Aufsteigen. Doch ich steige hoch, obwohl die Sache ziemlich wackelig ist. Oben angekommen aber beginnt es derart zu schwanken, dass ich mich vielleicht doch nicht halten kann. „Mike! Halt doch bitte mal die Leiter fest!!“ Warum ist er nicht gleich zur Stelle? Während ich auf der klappernden Leiter schwanke, erinnere mich an den Sportunterricht in der Grundschule. Damals war ich an der Sprossenwand bis ganz nach oben geklettert, dann aber nicht mehr in der Lage gewesen, allein wieder runterzukommen. Eine fürchterliche Erfahrung, die mich zudem unbeliebt machte. Wenn der Deutschlehrer jetzt also sieht, dass ich mich heute in eine ähnliche Lage gebracht habe, obwohl ich es doch besser wissen müsste … Oje, er wird den Kopf schütteln und sich was denken. Diese blöden Jacken.</p>
<p style="text-align: left;"><em>~ Traum vom 25. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Tutorial zur Schattenarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 21:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein raumfüllendes Video-Tutorial soll zeigen, wie ich zeitsparender digital scrappen kann. Ich solle gleich vorsorglich einige grundlegende Elemente auf Lager speichern, ehe diese zu dem eigentlichen Bild weiterverarbeitet und vereint werden, so könne ich schon bald daraus schöpfen und mir so manche wiederholte Arbeit sparen. Anhand von Dreiecken aus Designpapier mit einer runden Abschlusskante wird das demonstriert. Ob nun mit… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8415" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8416" rel="attachment wp-att-8416"><img class="aligncenter size-full wp-image-8416" title="Tutorial zur Schattenarbeit" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/2012-02-24-turkisbrief.jpg" alt="Tutorial zur Schattenarbeit" width="600" height="551" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ein raumfüllendes Video-Tutorial soll zeigen, wie ich zeitsparender digital scrappen kann. Ich solle gleich vorsorglich einige grundlegende Elemente auf Lager speichern, ehe diese zu dem eigentlichen Bild weiterverarbeitet und vereint werden, so könne ich schon bald daraus schöpfen und mir so manche wiederholte Arbeit sparen. Anhand von Dreiecken aus Designpapier mit einer runden Abschlusskante wird das demonstriert. Ob nun mit weißen Ornamenten oder Tupfen gemustert, sie lassen sich falten und mittels mehrerer Ebenen auch in „Taschen“ schieben und dort in mehrfachen Lagen gefächert arrangieren. Vor allem solle ich mal überlegen, ob ich den grundlegenden Schatten nicht anders gestalte: nämlich mit einem milchfarbenen, zerrissen zerlaufendem Rand. Ja, das vorgeführte Beispiel im Video überzeugt mich sofort. Da alles mit meinen Bildern demonstriert wird, sehe ich gleich ein mögliches Ergebnis meiner Arbeiten. Es ist einen Versuch wert – am liebsten legte ich gleich mal los.</p>
<p style="text-align: left;"><em>~ Traum vom 24. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Postkartenbuch – Crossing</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 22:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Crossing mit dem Postkartenbuch funktioniert so: Eine Postkarte wird verschickt. Der Empfänger legt eine weitere Postkarte obendrauf, verknüpft sie mit der unteren und sendet alles an den nächsten Teilnehmer, der wiederum eine weitere Postkarte oben drauf packt und an den nächsten schickt. Und so weiter. Eines Tages erreicht mich die so entstandene Sammlung. Ich gestaltete eine Collage, die mit… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8409" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8410" rel="attachment wp-att-8410"><img class="wp-image-8410" style="margin: 10px;" title="2012-02-23 Postkartenbuch" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/fishbook.jpg" alt="Postkartenbuch mit Fisch" width="600" height="508" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das Crossing mit dem Postkartenbuch funktioniert so:</p>
<p style="text-align: left;">Eine Postkarte wird verschickt. Der Empfänger legt eine weitere Postkarte obendrauf, verknüpft sie mit der unteren und sendet alles an den nächsten Teilnehmer, der wiederum eine weitere Postkarte oben drauf packt und an den nächsten schickt. Und so weiter. Eines Tages erreicht mich die so entstandene Sammlung.</p>
<p style="text-align: left;">Ich gestaltete eine Collage, die mit einem früheren Traumbild, dem &#8220;Fisch &#8211; Denk mal&#8221; abschließt. Da es mehrere Lagen sind, entstand etwas Dreidimensionales. Unentschlossen überlege ich, was besser wäre: das Papierobjekt oben drauf zu deckeln oder doch lieber ein Foto davon zu machen, um dieses als weniger raumfüllendes Cover aufzulegen. Ach, wie auch immer, es hat Vor- und Nachteile.</p>
<p style="text-align: left;">Szenenwechsel/ anderer Traum: Völlig überraschend finde ich mich in einer Abreisesituation wieder. Es geht ans Meer. Noch sind Mike, Moina und ich in der kleinen Wartehalle eines abgelegenen Bahnhofs; gut hundert Meter von der Station entfernt. Einige Tische mit Stühlen drumherum. Auf den Stühlen an der Wand entdecke ich einen Teil unserer Kleider, die noch in den Koffer müssten, der aber bereits in der Bahn liegt. Es bleibt nicht genug Zeit! Mike ist bereits mit Moina losgelaufen, die Bahn – Moormolly – ist eingefahren. Oje, Urlaub am Meer und keine Badesachen dabei. Rasch nehme ich eine Shorts für Moina, damit wenigstens sie sich luftig kleiden kann. Eine Badehose dazu. Noch ein paar Dinge, diese unter den Arm klemmen. Dann renne ich los, im allerletzten Augenblick gelingt der Sprung in die Bahn, da schließen sich bereits die Türen und die Fahrt beginnt. Besorgt überlege ich, ob das Notwendigste wirklich dabei ist, und was während unserer Abwesenheit mit den Dingen geschehen könnte, die ich am Bahnhof zurücklassen musste. Es bedrückt mich, keine Gelegenheit zur vernünftigen Planung gehabt zu haben.</p>
<p><em>~ Traum vom 23. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Postkartenpräsentation</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 22:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
				<category><![CDATA[Illustrierte Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Waakhauser Landstraße in Richtung Worpswede. Ein Stau zieht sich die gesamte Strecke entlang – die Autos schleichen in großem Abstand hintereinander her, fahren halb auf dem Fahrbahnrand. Ich Depp hätte mich, wäre ich allein unterwegs, natürlich ganz hinten angereiht und wäre hinterher geschlichen. Aber eine männliche Kraft rät mir selbstverständlich, ich solle doch alle überholen! Kann doch keiner ahnen,… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8404" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8405" rel="attachment wp-att-8405"><img class="aligncenter size-full wp-image-8405" title="2012-02-22 Postkartenpräsentation" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/2012-02-22-postkartenbestellung.jpg" alt="Postkartenpräsentation" width="600" height="753" /></a></p>
<p>Die Waakhauser Landstraße in Richtung Worpswede. Ein Stau zieht sich die gesamte Strecke entlang – die Autos schleichen in großem Abstand hintereinander her, fahren halb auf dem Fahrbahnrand. Ich Depp hätte mich, wäre ich allein unterwegs, natürlich ganz hinten angereiht und wäre hinterher geschlichen. Aber eine männliche Kraft rät mir selbstverständlich, ich solle doch alle überholen! Kann doch keiner ahnen, ob das ein Stau ist oder nicht. Tatsächlich fahre und fahre ich an allen Fahrzeugen vorbei, ohne dass mich ein Hindernis aufhielte. Völlig problemlos erreiche ich die Music Hall. Einige Typen und ich steigen aus, betreten den Laden. Wollen checken, ob Leute da sind. Ich wende mich ab, plötzlich gedankenversunken, und gehe den Korridor des Borgfelder Landhauses entlang, in Richtung Drehtür. Tippe auf meinem Mobilphone herum, versuche einen Anruf daheim, um zu checken ob die Bude sturmfrei ist – keine Ahnung, ob und was ich dann vorhätte. Huch, da spricht jemand total laut! Das kommt von meinem AB; die Stimme einer Frau, die voreilend fragt, ob jemand Quarktaschen möchte. Nein!! Wie peinlich, mit so einem Quark jetzt zu kommen. Ich bekomme die Verbindung gar nicht so rasch unterbrochen wie ich wünschte.</p>
<p>Im Bioladen vor Ladenöffnung. Ich stehe hinter dem Tresen und checke die Lieferung. Tantchen ist auch bei mir und ihr sollte langsam ein Rotwein serviert werden, der ganz weich über die Zunge geht und in der Kehle heiß wird. Links von mir steht ein Postkartenhalter auf dem Tresen. Darin einsortiert eine Auswahl meiner Postkarten. Mir wird dabei klar, dass es während der Verkaufsphase zu Lücken kommen kann und ich frage mich: soll man an der Stelle Platzhalter einsetzen oder doch besser eine letzte der Postkarten zurückbehalten? Wäre es nicht schade um die hochwertige Karte? Aber andererseits: ein Platzhalter ist ja nichtssagend. Also doch die Karte? Meine Kollegin kommt hinzu und ich bin bereit, ihr den Lieferschein zu überlassen. Aufgrund meiner kurzen Anwesenheit werde ich nicht alle Posten überprüfen können; besser sieht macht es von Beginn an. Eine Seite des Lieferscheins zeigt rote Häkchen; ein Zeichen dafür, dass diese Waren korrekt geliefert wurden. In der Plastiktüte steckt unter anderem ein Glas Andechser Joghurt „Mango-Vanille“. Gut, ja. Auch das Gewürzregal dürfte nach dem Auspacken wieder gefüllt sein.<br />
<em>~ Traum vom 22. Februar 2012 ~</em></p>
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		<title>Projekt &#8220;Stinkefinger&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marianne Masters</dc:creator>
				<category><![CDATA[Illustrierte Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Motiv]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
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		<category><![CDATA[Stinkefinger]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sich ein Gedankengang unzählige Male wiederholt, ohne dass er mich weiterführte, wiederholt sich diese Traumszene bis zu quälendem Überdruss. Als Aufgabe setzte ich mir, zu überlegen, auf welche Weise ich meine Postkarten präsentieren könnte. Entschied mich bald für die Funktion der Galerie und dafür, dass ein Motiv als Startbildschirm angezeigt werden soll. Doch welches Motiv? Darum dreht sich die… <a href="http://somnios.de/traumdeutung/?p=8393" rel="bookmark">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://somnios.de/traumdeutung/?attachment_id=8394" rel="attachment wp-att-8394"><img class="wp-image-8394" style="margin: 10px;" title="2012-02-21 Stinkefingerschatten" src="http://somnios.de/traumdeutung/wp-content/uploads/stinkefingerschatten.jpg" alt="Stinkefingerschatten" width="480" height="392" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Da sich ein Gedankengang unzählige Male wiederholt, ohne dass er mich weiterführte, wiederholt sich diese Traumszene bis zu quälendem Überdruss. Als Aufgabe setzte ich mir, zu überlegen, auf welche Weise ich meine Postkarten präsentieren könnte. Entschied mich bald für die Funktion der Galerie und dafür, dass ein Motiv als Startbildschirm angezeigt werden soll. Doch welches Motiv? Darum dreht sich die halbe Nacht das Gedankenkarussell, ohne dass ich auch nur eines der Postkartenbilder vor Augen hätte. An meiner Seite das Künstlerpaar Motzer, die anregen, ich könne doch den Schattenriss eines Stinkefingers zum Einstieg zeigen. Unentschlossen hole ich mir den Schatten immer wieder neu auf den Schirm. Und je näher der Morgen kommt, um so begeisteter bin ich von der Idee. Ja, ich finde den Stinkefinger sehr ästhetisch und aussagekräftig. Sicherlich zählt er zu den besten Motiven, die ich ich bei diesem Projekt berücksichtigt habe. Wichtig ist vor allem der farblich stimmige Rahmen. So soll also sein: Der Stinkefingerschatten und der Pfeil als Symbol für den Start.</p>
<p><em>~ Traum vom 21. Februar 2012 ~</em></p>
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