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Traum vom 25. Dezember 2005

Eine reichhaltige Traumnacht, aus der ich nur zwei kleine Traumfetzen ans Licht tragen kann

[…] Entscheidend ist vermutlich, durch Tür 13 zu gehen. […]

[…] Ich schaue mir gerade den Auftritt einer Heavy Metal Band an auf einem Monitor an. Outfit und Auftritt der Männer erinnern an Gothic – sie tragen Anzüge in dunklem Pflaumenblau, lange schwarz glänzende Haare, die Augen mit dunklem Kajal kräftig umrandet. Im rechten oberen Bereich sehe ich das Wort Suizid als Hinweis darauf, welcher Themen-Kategorie diese Gruppe untergeordnet ist. Das Wort ist mit der Homepage einer anderen Suizid-Gruppe verknüpft. Dass es diese Kategorie hier auch gibt, ist mir neu, und ich spüre etwas Betroffenheit bei dieser konkreten Angabe. Mike kommt hinzu, schaut über meine linke Schulter und fragt, was ich mir da gerade ansehe. Ich erwarte fast automatisch eine kritische Bemerkung von ihm, aber dann sagt er: „Ach so, es ist eine Aufzeichnung. Das ist gut, dann können wir uns aussuchen, was wir wann ansehen möchten.“ Oh, mir war das bis eben gar nicht bewusst, dass es sich um eine Aufzeichnung handelt. Durch Mikes Hinzukommen konnte ich etwas Abstand gewinnen. Einerseits ernüchternd, andererseits aber auch entspannend, dass es an uns liegt, wie viel wir uns jeweils von diesen Aufnahmen zuführen mögen.

Notizen:
Tür 13 erinnert mich in diesem Zusammenhang an die Tarotkarte „Tod“ -> Loslassen, Abschied nehmen, das Alte gehen lassen und auf das Neue vertrauen.
Aber auch an die Wilde 13, und Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.

Pflaumenblau ist die Farbe der Prellung. Vielleicht derzeit deshalb, weil mein Knie nach dem Sturz eine pflaumenblaue Färbung annahm

Indianerhaare

Traum vom 11. Dezember 2005

Ich betrete einen Raum, in dem einige Menschen zu einem Workshop zusammen kommen. Es sind noch nicht alle Teilnehmer hier. Nahe dem Eingangsbereich ist es wenig hell, da nur der Hauptraum direkt beleuchtet ist. Hier steht ein junger, indianisch wirkender Mann. Er hat lange schwarze Haare – sie sind glatt und seidenweich. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass es Haare wie Vogelfedern hat. Also jedes einzelne Haar ist wie eine Feder, an dessen Mittelhaar seitlich kurze Haare herauswachsen. Das Mittelhaar ist dabei nicht so fest wie ein Federkiel, sondern haarweich. Ich bin nicht sicher, dass ich das alles wirklich richtig sehe. Der indianische Mann weist darauf hin, dass er sich einige Barthaare am Kinn länger wachsen ließ, damit wir es überprüfen können. Und tatsächlich, auch dort wachsen Federhaare. Wirklich erstaunlich, wie weich sich diese Haare anfühlen.