Home » Traumtagebuch » Traumbericht Nr.17

Traumbericht Nr.17

Grasberg, Mittwoch, 27. November 2002 – 06:10 Uhr (+/- 10 Minuten)

In einem fast dunklen Raum… Ich habe gerade einen Brief bekommen. Sehe den Absender: Es ist einer unserer früheren Kunden, der diesen Brief aus Ostdeutschland schickt. Im Umschlag befindet sich ein Foto seiner Tochter.
Hmmm? Wie kann das sein? Dieser Brief kam bereits im Mai im Naturkostladen an, da kann er jetzt doch nicht noch einmal kommen?!?
Wo bin ich überhaupt? Wache oder träume ich?
Was mag dieser Brief bedeuten?

In schummerigem Halbdunkel… Am Rande eines großen Bauerngartens… auf der gegenüberliegenden Seite des großen Gartens ein ländliches Wohnhaus aus rotem Stein…
Wo bin ich??
Ich stehe auf einem schmalen Weg vor einem Holzzaun, der den Garten zu dieser Seite abschließt. Hinter dem Zaun vor mir Blumenbeete.
Nach rechts – wenn ich dem Haus zugewandt stehe – sind es einige Meter Weg, bis man zur asphaltierten Straße/Wendeplatz/Parkplatz gelangt. Nach links führt der Weg weiter in ein Waldgebiet hinein. Hinter mir befinden sich Bäume – vereinzelter als in einem Wald – es fühlt sich offener an.
Was ist mit mir? Ich kann nur wenig erfassen/erkennen… – so, als wäre ich nicht wirklich hier bzw. als würde ich wie durch eine Art Schleier schauen… – die Konturen verschwimmen.
Ist das richtig – hier ist nun mein Spielplatz? Oder soll ich hier etwas verstecken oder finden?
Was ist hier los? Es fühlt sich an, als sei die große Feier gestern gewesen und nun vorbei. Fast alle Gäste sind abgereist.
Wo muss ich nun hingehen? Der Mann im Trenchcoat – ich kann sein Gesicht wegen der unscharfen Sicht nicht erkennen – mit dem großen silbergrauen Auto (BMW/Mercedes o.ä.) will losfahren. Sein Auto hält nur wenige Meter von mir entfernt – in Richtung Wald – auf dem Weg. Kann er mit seinem Auto auf dem Weg fahren? Ist das nicht zu eng?
Ist die Frau hier, die in diesem Haus wohnt, eine/meine Tante?
Muss ich mitfahren? Ist nicht schlimm, wenn ich nicht mitfahre, oder? Irgendwie will/soll/kann ich das nicht. Muss ich mich verstecken? Oder sieht man mich nicht? Kommt er wieder? Ja, so wie die anderen – nur wahrnehmbaren – Menschen sich verhalten, sieht es nach einer Rückkehr aus. Auch andere reisen ab.
Ich bin anders angezogen… Trage ich nur eine Wollstrumpfhose und eine Art weißes Hemd darüber? Ich bin gar nicht richtig angezogen, sondern eher wie zum Schlafengehen in einem kühlen Raum…. Wer bin ich?
Ich gehe am Zaun entlang, betrete dann den großen Garten und gehe von dieser Seite aus am Zaun entlang wieder zurück– nicht weit, nur einige Schritte.
Dieses Beet vor mir… Was ist das für ein Beet? Das ist mein Beet? Hier soll nun mein Platz zum Spielen sein? Hier ist nun mein Platz? Was ist das auf dem Beet? Sehe ich Pflanzen oder Spielsachen? Hier ist doch etwas im Beet drin? Ich schaue und schaue, versuche es zu erkennen – zu erfassen… Es ist etwas drin, aber ich kann es nicht durch die Erde hindurch erkennen… Ich spüre mich hinein…. Was ist unter der Erde? Es gelingt mir nicht, es zu erspüren. Aber da ist etwas… Was ist es?
Warum bemerkt mich niemand, obwohl ich doch hier bin? Bin ich hier?

Tags:

Eine Antwort zu Traumbericht Nr.17

  1. [...] Traumpfade: Traumbericht Nr. 3 und Nr. 17 [...]