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Offene Tür ohne Zugang

Traum vom 29. April 2010

Im Laufschritt erreiche ich den Bahnhof, halte nun aber inne, da ich noch nicht weiß, an welchem Bahnsteig mein Zug abfährt. Da alle Bahnsteige von wartenden Zügen belegt sind, fällt es schwer, einen freien Blick auf die Anzeigetafeln zu erhaschen. Anzeigetafeln und D-Züge wie Anfang der Siebziger. Da drüben, am übernächsten Gleis zeigt die Tafel ‘Eckenheim’ oder ‘Eschersheim’ an. Da ich nach einem Ort mit ‘E’ will, wird das der richtige Zug sein. Genau weiß ich ja selbst nicht, wohin ich will. Ich renne los; das dazwischenliegende Gleisbett stellt kein Hindernis dar: ich laufe so darüber hinweg. Zwei der Zugtüren sind offen, ein Sprung und ich bin drin. Kein Problem also, selbst wenn der Zug sofort abfahren sollte. Doch was ist das? Offene Türen aber keine Trittbretter? Das verwirrt mich, dieser Anblick ist so fern aller bisherigen Erfahrungen, dass ich wie gelähmt innehalte.

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