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Taeuuutologie

Traum vom 2. Mai 2010

Bei unbewussten Exkursionen im sechsten oder siebten Obergeschoss eines Einkaufszentrums angekommen. Ein Bereich eher abseits. Ich stehe in einem kleinen Warteraum mit dreieckigem Grundriss. An zwei Wänden stehen Stühle, in der dritten Wand ist die Tür zum Untersuchungszimmer. An dieser Tür ein großes Metallschild:
TAEUUUTOLOGIE
Wirklich sonderbar. Drei ‘u’ hintereinander. Gibt es so einen Begriff überhaupt? Jedenfalls wird gerade eine Familie untersucht. Ein Filmplakat wie aus den vierziger Jahren vor Augen, das eine typisch amerikanische Familie zeigt: Ein etwa zehnjähriger Junge – Typ Timmy vom ‘Lassie’ — sitzt am Tisch. Seine Mutter mit adrett gebügelter Schürze und dauergewellten Blondhaaren steht hinter ihm und schenkt Cola in sein Glas ein. Der Vater steht daneben und schaut zu, mit einem breiten Lächeln und ebenmässigen Zähnen. Aha, diese Szenerie verrät dann auch schon das Ergebnis der Untersuchung: Der Körper sagt, er wolle keine weiteren Kinder mehr und hat deshalb auf unfruchtbar umgeschaltet. Gut, das wäre also geklärt.

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