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Auf dem Sprungbrett

Traum vom 12. Mai 2010

In einer Turnhalle. Übungen an unkomplizierten Geräten. Ich nutze ein Turner-Sprungbrett, um an Höhe zu gewinnen. Beim Abspringen vom Absprungpunkt erscheinen die darunter liegenden Metallfedern als zu starr, um mir ausreichend Antrieb geben zu können. Eigentlich gleicht das Sprungbrett mehr einer Wippe, weshalb es mich wundert, wie das funktionieren kann, dass ich immer wieder in die Höhe katapultiert werde, ohne dass am anderen Ende ein Gegengewicht wäre, mit dem durch wechselseitiges Anstoßgeben immer wieder neuer Antrieb auf meine Seite ankäme. Kann das funktionieren? Ich, ganz allein? Offenbar, es ist ja niemand da. Erstaunlich, jedes Mal glaube ich, ich müsse rasch an Höhe verlieren — mehr und mehr — und alsbald gar nicht mehr hochkommen. Und wieder spüre ich die polsternde Plastikfolie unter meinen nackten Fußsohlen, als ich erneut abspringe. Eine Plastikfolie wie von einem mit Gartenerde gefüllten Sack. Und wieder hoch! Nicht, dass dieses Sprungbrett mehr Antrieb gäbe, als im besten Falle möglich. Nein, ich empfinde die Sprungkraft als ziemlich unbefriedigend, würde gerne mehr zur Verfügung haben. Um so mehr erstaunt es mich, stets ausreichend Schwung zu erhalten, um jedes Mal bis zur Turnhallendecke fliegen zu können. Ja, mehr braucht es im Grunde ja auch nicht. Mit dem Kopf komme ich da eh nicht durch. Schwung und Kraft hätte ich genug, um darüber hinaus zu gelangen.

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