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Die Verwandlung

Traum vom 13. Mai 2010

Ich habe einen Film aus unzähligen Fotos erstellt. Toll, das begeistert mich! Denn eigentlich hatte ich das nicht vorgehabt, sondern nur eine Diashow erstellt. Da aber so viele Aufnahmen innerhalb kurzer Zeit abspielen, ähnelt dies einem ruckeligen Film. Das macht mir echt Spaß und ich schaue das Ergebnis mehrfach an: eine Frau sitzt in einem gilben VW-Käfer Cabrio, fährt die Straße parallel zur Eschersheimer Todesstrecke (auf der falschen Seite, zumindest im Wachleben). Ihre Kostümjäckchen ist vom gleichen Gilb wie die Autolackierung. Die Haare flattern im Fahrtwind, die Frau ist vergnügt. Dann fährt eine Frau in dunkelgrünem VW-Käfer Cabrio die Hügelstraße entlang. Das Kostümjäckchen und das Kopftuch der Frau sind von gleichem Dunkelgrün wie die Lackierung. Erst nach mehrfacher Betrachtung erkenne ich es: die Frau in dem gilben Käfer, das bin ja ich! Und bei nochmaligem Betrachten des Filmes erst bemerke ich den täuschenden Eindruck, der durch die schnelle Aneinanderreihung der Bilder entstanden ist: Denn der Übergang von der gilb gekleideten zur dunkelgrün gekleideten Frau — dieser findet beim Abbiegen von der Eschersheimer Straße in die Hügelstraße statt — ist völlig nahtlos. Und deshalb sieht es für den ahnungslosen Betrachter so aus, als handele es sich bei der Frau in Dunkelgrün ebenfalls um mich. Wie witzig!

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