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Das wild gewordene Dachfenster

Traum vom 15. Mai 2010

Ein Blick in die Toilette konfrontiert mich mit einem unerwarteten Zustand. Jemand, vermutlich ein kleines Kind, hat dreierlei Verpackungsmaterial /Tüten in die Toilette geworfen und dann die Spülung betätigt. Die Tüten sind voller Wasser und Luft, bilden blaue Plastikblasen auf der Wasseroberfläche im Abfluss. Sowas Blödes. Da ist Handarbeit angesagt. Ich fische alles heraus, noch unsicher, wie ich weiter damit verfahren und welchen Weg der Entsorgung ich wählen könnte. Das Dachfenster — es hat ein hübsches Rollo, aus naturfarbenem Drillich gefertigt; das eindringende Licht bringt den Stoff zum Leuchten. Das Dachfenster wippt auf und zu — völlig eigendynamisch. Schnell erkenne ich, dass das Rollo wegen der Toilettensache nass geworden ist und das Fenster auf diese Weise eine schnelle Trocknung erreichen will. Auf und zu, auf und zu, auf und zu, … Das Dachfenster kriegt sich gar nicht mehr ein, wird immer nachlässiger und damit unkoordinierter. Immer wilder, wodurch das Rollo ordentlich hin- und hergeschlagen wird. Der Stoff ist durch diese zerrende Einwirkung bereits ausgeleiert und hängt wie eine Welle durch. Na, wenn das so weitergeht … hoffentlich fliegt das Dachfenster nicht aus den Angeln!

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