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Hinü….ber

Traum vom 24. Mai 2010

Weite Landschaft. Dämmerung. Wenige Schritte rechts von mir ein Fahrkartenautomat. Aus ferner Winzigkeit kommen eine Mutter und ihre kleine Tochter auf mich zugelaufen. Die Mutter ruft: „Schnell auf den Gewichtsautomaten!“ Die Tochter rennt, stellt sich auf das integrierte Rollband. Dann ist der Fahrpreis ermittelt, das Mädchen läuft mit gutem Anlauf den eisernen Steg hinauf, hinüber auf die andere Seite. Die andere Seite, die sich von meinem derzeitigen Standpunkt dem Blick entzieht. Ich ahne jedoch, oder meine es zu wissen, dass sich auf der anderen Seite ein Bahnsteig befindet, wo gleich die Bahn in Richtung Zukunft abfährt. Das Ereignis wiederholt sich: eine weitere Mutter und ihre etwa sechsjährige Tochter kommen angerannt, die Kleine stellt sich auf das Rollband. Die Mutter zieht die Fahrkarte und das Mädchen hechtet über den geschwungenen Steg. Ich höre ihre Stimme drüben – sie hat es noch rechtzeitig geschafft. Erst jetzt kapiere ich, dass es sich nicht nach der Körpergröße sondern nach dem Gewicht richtet, ob und wie viel man für die Fahrt bezahlt. Wenn ich mit auf die Reise will, muss ich jetzt hinüber auf die andere Seite. Hinüüüü………ber auf die andere Seeeeeeei……..te! Hinüüüü…..ber in das Reich der Intui….tiooooon……. Das Schwingen des Hinüber bildet sich zu Wort.

Geweckt.

Traumpfad: „Auf weinfarbenem Meer segelnd zu anderen Menschen“

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