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Raketenangriff

Traum vom 24. Mai 2010

Am späten Abend. Ich hantiere im „schwarzen Bad“ herum. Nach einer Weile bemerke ich die Unruhe draußen. Stimmen schallen von der Platanenallee hinauf zu mir ins zweite Stockwerk, durch die weit offene Tür. Was für ein warmer Abend… Dunkle Wärme … Draußen braut sich was zusammen; Ungutes. Einige junge Menschen haben Feuerwerksraketen aufgestellt, genau in Richtung der offenen Tür. Sie ist nach außen aufgeschlagen, es gibt kein Geländer dort. Ich kann dort unmöglich offen hintreten, dann lieferte ich mich denen schutzlos aus. Auf allen Vieren krabbele ich so weit es geht, greife dann hinaus, die Fingerspitzen an den Fensterrahmen gedrückt, versuche ich die Tür zuzuhebeln, was erst beim zweiten Versuch gelingt. Einen kurzen Blick wage ich dann doch. Die jungen Menschen blicken grimmig und entschlossen zu mir hinauf. Dann zünden sie die Raketen … die Tür fällt im letzten Augenblick zu. Zum ersten Mal in meinem Leben lasse ich die Rolläden herunter und höre die Raketen dort aufprallen. Es tut mir fast weh, mich derart zu verbarrikadieren, aber weiß jetzt nicht, wie ich mich besser schützen könnte.

Traumpfad: Hatte in der Nacht etwas draußen gehört, ohne es näher erfassen zu können, und am nächsten Tag erfahren, dass es in einem der Hochhäuser am anderen Ende der „Platanenallee“ gebrannt hat (Brandstiftung).

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