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Brennnesseln und Schnürschuhe

Traum vom 24. Mai 2010

Vor der Abreise noch einmal den Garten inspizieren. Der Nutzgarten ist wohl drei Mal so groß wie in Wirklichkeit, bietet aber einen ähnlich traurigen Anblick. Nur ein Teil der Saat ist aufgegangen. Überall sprießt noch etwas Unkraut, das der Säuberungsaktion kürzlich entgangen war. Aber immerhin, die ersten grünen Blätter und Halme. Irgendjemand hat zu viel Wasser verteilt. Überall kleine schlammige Pfützchen. Jemand erzählt, Mike habe überall dort, wo noch nichts wuchs, Kräuter gesät: Brennnesseln. Hm, so viel Brennnesseln brauchen wir doch gar nicht. Andererseits hat er natürlich recht: wir sollten schon alles nutzen, was wir haben. Insofern erfreulich, dass er das erledigt hat. Eine sehr hagere Frau bleibt mitten im Garten vor mir stehen, streckt mir einen Fuß entgegen und sagt: „Ich trage Schnürschuhe.“ Ah ja, sehr gut, wenn man an all die Wasserpfützen denkt! „Ich trage auch Schnürschuhe!“ teile ich erfreut mit, wühle die zu einem Wulst geformte rosarote Wolldecke von meinen Füßen, um meine Schuhe zu zeigen.

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