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Mangold

Traum vom 30. Mai 2010

Ich nehme das junge Baby in meinen linken Arm. Auch wenn ich nicht seine Mutter bin, so liegt die Verantwortung für sein Wohlergehen doch bei mir. Eine Verantwortung, die weit schwerer als das Baby wiegt, zu dem ich noch keinen richtigen Bezug finden konnte. Es braucht Fruchtsaft. Mit dem inzwischen schlafenden Baby im Arm ziehe ich los in Richtung Küche. Na gut, wenn es schläft, kann ich es ja mal ablegen.

Dann betrete ich einen vorpommerschen Hofladen. Auf ebener Erde stehen einige hohe Verkaufswagen, die oberhalb mit Gemüsekisten bestückt und nach unten völlig offen sind. Darunter wächst Mangold. Links ein Beet mit rotem Mangold, rechts mit gewöhnlichem Mangold. Der Vater des Babys hockt sich an meine linke Seite, beginnt vom roten Mangold zu pflücken, während ich mich vom gewöhnlichen bediene. Bald fragt er, ob der rote Mangold für das Baby geeignet sei. „Oh ja!!“ antworte ich überzeugt. Erst auf seine Frage hin, betrachte ich auch „meinen“ Mangold genauer. Die Blätter sind ungewöhnlich. Von stumpfer, fast haariger Oberfläche, dabei von vielen feinen Furchen durchzogen. Weniger saftig; vielleicht eine alternde Pflanze. Mehr und mehr drängt sich die Frage auf, ob es sich hierbei überhaupt um Mangold handelt. Viel eher könnte es Unkraut sein?!

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