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Versunkenheit

Traum vom 8. Juni 2010

Bis zu den Schlüsselbeinen im feuchten Sand versunken, furchen wir durch das Land. Unsere Köpfe wandern wie auf einem luziden Gemälde von links nach rechts. Der Mann, die Frau und ich. Sie sagen zueinander, ich schaue sie ja gar nicht an. Deshalb überlegen sie, nicht mehr länger mit mir zu gehen. — Doch das stimmt nicht! Der Mann hatte meine Annäherungsversuche alle nicht wahrgenommen. Aber gut, dann wiederhole ich mich halt. Ich gehe zu ihm, lege erneut meine Arme lose um seinen Hals, schmiege mich an ihn und sage liebevolle Worte. Teils erwidert er meine scheuen Berührungen; jedoch ohne ein Entgegenkommen seinerseits. So furchen wir voran, gegen den Widerstand der durchnässten Erde.

Erneut komme ich den Hauptweg daher — wie bereits zuvor, jedoch noch nicht versunken. Ich biege nach links, ja eigentlich rechts, wo der Käpt’n und sein Freund im Cabrio sitzen. Das Fahrzeug ist bis zu seiner oberen Öffnung in der feuchten Erde versunken und wirkt fast wie ein Ruderboot in seinem Element. Ich steige ein. Eine kreisrunde Holzscheibe von etwa dreißig Zentimeter Durchmesser ist mit dabei — irgendwie. Unser Vorankommen ist von Anstrengung geprägt.

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