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Schildkröte und Telefonverbindung

Traum vom 10. Juni 2010

Auf einer langen Reise legen wir Rast ein. Irgendwo mittendrin in weitem Land, in einer einfachen Herberge. Die Älteren, Thommy, Moina, Cinderella und ich. Ich trete an mein Bett. Auf der Bettkante neben meinem Kopfkissen liegen drei Geldscheine: ein Zehner, ein Zwanziger und ein Hunderter. Der Hunderter ist braun und ähnelt stark dem Fünfziger aus DM-Zeiten. Cinderella legte mir das Geld hin, mit dem Vermerk, sie müsse die nächsten drei Tage mit ihrer Mutter telefonieren. Mobil. Und das jeweils zehn bis zwanzig Minuten. Okay. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits möchte ich kein Geld von ihr, andererseits sehe ich nicht ein, so lange Plaudereien zu finanzieren. Darüber hinaus soll das Geld allerdings auch für das Tierfutter sein. Cinderella hat ein Haustier, das sich alle paar Tage wandelt. Heute noch Hund oder Katze, wird es ab morgen für einige Tage eine Schildkröte sein – so viel ist jedenfalls gewiss. Ganz klar, dass es da neues Futter braucht. Eine Schildkröte wird ganz andere Bedürfnisse als Hund oder Katze haben.

Mit leisen Schritten betrete ich das Nebenzimmer. Dort liegt Moina im Bett. Thommy achtet auf sie. „Sie schläft gerade ein“ flüstert er mir zu. Dann stehe ich an ihrem Bett und entdecke die zwei schwarzen Kabel, die direkt über ihr Gesicht verlaufen: Strom- und Telefonleitung. Etwas erschrocken erinnere ich Thommy daran, dass es so nicht sein darf. Sollte sie sich im Schlaf hin und her drehen, könnte sich das Kabel um ihren Hals wickeln und sie erdrosseln. Die Telefonverbindungen müssen auf Sicherheitsabstand!

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Eine Antwort zu Schildkröte und Telefonverbindung

  1. [...] Nachtrag zum Traum von gestern: [...]