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Johanna und Veronika

Traum vom 14. Juni 2010

In einem kleinen Hafenbüro werden wir einander vorgestellt: wir sind alle neue Mitarbeiter. Es dauert etwas, bis ich mich gesammelt habe und auf die Sache hier konzentrieren kann. Dadurch versäume ich quasi die ersten Begrüßungen, obwohl ich anwesend bin. Ganz klar: Johanna ist der Name der Kollegin, die eben in ihre Arbeit eingewiesen wurde. Dann erscheint eine weitere Frau. So, der reiche ich jetzt aber mal die Hand! „Veronika, stimmt’s!?“ sage ich, um es noch einmal bestätigt zu bekommen. Sie reagiert distanziert und fast etwas abweisend oder gar zurechtweisend. Sie setzt sich an den Vorgesetztenschreibtisch, drückt einen leuchtenden Schaltknopf — der wirkt wichtig, wie von einem Kontrollgerät einer größeren Maschinerie — öffnet die oberste Schublade zur linken Seite. Spielt dann mit den Fingern der linken Hand mit den unausgefüllten Karteikartenreitern – gedankenverloren. Unsere Vorgesetzte fragt Veronika, ob sie früher schon eine leitende Funktion innehatte. „Ah ja“ meint Veronika gelangweilt wirkend. Und ergänzt: „Das werde ich hier sicher fortführen.“ Hmmm … Ich bin enttäuscht. Da ist der Posten also schon vergeben. Ich hatte mir — so wird mir erst jetzt bewusst — große Hoffnungen gemacht. Wieder nix!

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