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Kind mit 47

Traum vom 25. Juni 2010

In der Praxis erste Untersuchungen vor der geplanten Operation. Na, das ist ja alles viel beunruhigender, als anfangs angenommen. Ich dachte, es handele sich um einen schnellen Routineeingriff leichterer Art. Nun erfahre ich, dass es ein tief greifender, recht kniffeliger Eingriff ist. Mit mulmigem Gefühl gehe ich hinüber in den angrenzenden Untersuchungsraum. Dort sitzt die Griechin; sie wird auf einen ähnlichen Eingriff vorbereitet. Um die bedrückte Stimmung etwas zu lockern, spreche ich sie kumpelhafter an, als es unserer bisherigen Bekanntschaft entspricht, und sage leicht: „Das ist ja heftiger als erwartet!“ Darauf nickt sie und ich spreche einen spontanen Gedanken aus: „Echt, bisher nahm ich an, das (die vergrößerten Hämorrhoidalpolster) bindet man einfach ab und gut is. Dass es so ein tiefer und zeitaufwändiger Einschnitt wird … Tja, da überlege ich doch glatt, ob ich vorher nicht noch schnell ein Kind bekommen sollte?!“ – Der Griechin fällt vor Überraschung die Kinnlade herunter; mit weit offenen Mund starrt sie mich an. Ich kichere leise in mich hinein, die Hand halb vor den Mund haltend. Öhm, ich mache ja wohl Scherze?! Mit 47 Jahren! Siebenundvierzig? Bin ich siebenundvierzig?? In diesem Augenblick ist es mir irgendwie nicht möglich, mein Alter zu bestimmen. Aber ich denke, 47 Jahre könnte ganz gut hinkommen.

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