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Nasenverschluss

Traum vom 2. Juli 2010 (Bad Blankenburg)

In einem großen öffentlichen Raum sammeln sich junge Menschen aus Ostdeutschland. Da alle beruflich gestrandet sind, sollen sie an einer Maßnahme teilnehmen, die nur gering bezahlt wird. So sitzen hier alle und füllen das notwendige Formular aus. Eine der jungen Frauen, eine Dunkelhaarige mit blassem Teint — die Anne Frank sehr ähnlich sieht –blickt von ihrem Formular auf und erzählt, dass sie 7,50 Euro die Stunde als Lohn bekommt, da der Grundlohn wegen des Projektes verdoppelt wird. So wie sie sich ausdrückt, sind 7,50 Euro ganz offensichtlich ein sehr niedriger Betrag. Kaum mitgeteilt, greift sie sich an die Nase, drückt beide Nasenlöcher zusammen, um sie zu verschließen. In beiden Nasenlöchern ist ein Druckknopfverschluss integriert: ein Druckknopf aus Messing, dessen beide Teile durch jeweils eine Unterlegscheibe aus schwarzem Kunstleder von der Nasenwand getrennt sind. Nanana? Ich hätte nicht bemerkt, dass es hier stinkt?! Dann aber sehe ich, dass alle Teilnehmer einen solchen Nasenverschluss tragen und ständig dafür sorgen, dass dieser nach jedem Sprechen wieder geschlossen wird. Darüber braucht man gar nicht lange zu reden, denn es ist völlig selbstverständlich, dass während des Schreibens die Nase verschlossen ist.

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2 Antworten zu Nasenverschluss

  1. Wahrscheinlich der Weg des Hunger-Yoga. ;o)

  2. Deshalb versuche ich es gerade mit Luft und Liebe. ;o)