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Überschwemmung

Traum vom 4. Juli 2010 – Bad Blankenburg

Lege mich auf die Wiese / Weise, wo die Musik wummert. Typen kommen, rücken näher. Freundliche Kontaktaufnahme. Sehr erfreulich.

Nachdem ich mich davon überzeugt habe, dass die Entwicklung der zweiten Zähne gut voranschreitet – vier mal vier Backenzähne stehen kräftig und gleichmäßig gewachsen in dem ansonsten zahnlosen Kinderkiefer; perfekt! – setze ich meinen Weg fort.

Also genug Zeit und Ruhe, ein Bad zu nehmen. Ich gehe zu Sabine ins schwarze Bad, das inmitten hoher dunkler Nadelbäume steht, setze mich zu ihr in die Wanne. Der Brausekopf ist unter Wasser – es läuft noch heißes Wasser ein. Dennoch sinkt die Temperatur – die Kühle ist angenehm, aber merkwürdig ist es doch trotzdem? Das Wasser in der Wanne steigt unerwartet rasch. Ich springe auf, damit die Wanne nicht überläuft. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die zurückgenommene Verdrängung den Wasserstand auf einen angenehmen Level bringt. Doch nein, im Gegenteil flutet es nun über den Wannenrand und das Bad steht sogleich knöchelhoch unter Wasser. Ich steige schnell aus der Wanne, was verstärktes und anhaltendes Überlaufen auslöst. Oh Gott! Ich renne, flüchte geradezu aus dem Bad. Draußen stehe ich dann auf dem Flachdach eines Hochhauses. Der breite Außenstreifen des Daches steht unter Wasser. Einige bleich blickende Menschen ziehen darin ihre Bahnen. Oh, mein Gott! War ich das? Weil ich die Tür öffnete? Nein nein, sagen die Schwimmer gleichmütig und nüchtern, das alles sei schon davor entstanden, und setzen ihren Weg fort. Was bleibt ihnen auch anderes übrig, als immer weiter zu schwimmen.

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