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Lab 1 – Libelle und Badelatschen

Traum vom 2. August 2010

Zwei lebende Referenzbilder. Meine erste Aufgabe: diese Motive mit schwarzem Fineliner und Pastellkreide oder Wasserfarben wiedergeben. Über Stunden setze ich an, ohne wirklich anzufangen. Nicht zu wissen, wie es geht, blockiert die Hand. Ein Stocken, das sich bis in mein Innerstes zieht. Ein immer unangenehmer werdendes Gefühl. Das erste Bild zeigt ein Mobile, an dem eine lebende Libelle hängt. Die Malunterlage bietet ein Stück innwendige Baumrinde, die mit Kreide und / oder Kohle vorbereitet wurde. Die Fäden des Mobile werden durch einen leuchtenden Strich daneben hervorgehoben, so als finge sich Licht in den Fäden. Der Libellenkörper schillert, die durchscheinenden Flügel flattern hübsch, so als sei das Tier in Freiheit. Hier stimmt was nicht… Eine lebende Libelle an einem Mobile befestigt, die aber quicklebendig und ungetrübt daran herumfliegt… mit einem Male bekommen die großen Augen der Libelle etwas Bedrohliches… Aber da ist ja noch das zweite Bild: ein nackter Fuß in Badelatschen. Der Fuß wackelt mit den Zehen. Ein Comicfuß mit dick-runden Zehenkuppen. Wenn die Zehen wenigstens still hielten, dann könnte ich es vielleicht abzeichnen, aber so… Ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll! Ich fühle mich wirklich wie verknotet!

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2 Antworten zu Lab 1 – Libelle und Badelatschen

  1. Geht doch. Und das Libellenbild finde ich total schön.

  2. Ja, interessant an dem Traum ist, dass er die mit dem Zeichnen verbundenen Gefühle so verstärkt spürbar macht. Das ist echt anstrengend. Naja, Laufenlernen war bestimmt auch anstrengend, ich habe es nur vergessen. Ich finde, meine Zeichnungen haben immer so etwas von Kinderbildern.