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Nippelpenisneid

Traum vom 22. August 2010

Als Reisende im Hauptbahnhof – Warten am geschwungenen Fahrkartentresen. Ich vertreibe mir die Zeit mit Bildbearbeitung. Es hatte ein einfaches Bild mit nur zwei Ebenen werden sollen: Blick aus einem Zugfenster, wobei ich das bereits verfremdete Bild im Bereich des Fensters zur darunter liegenden Ebene hatte freilegen wollen. Erst jetzt erkenne ich, dass fast die ganze Oberfläche entfernt ist! Dummerweise arbeitete ich unbedacht und nahm den Radierer anstatt mit der Ebenenmaske zu arbeiten. Auch sind inzwischen so viele Arbeitsschritte getan, dass es kein Zurück mehr gibt. Das heißt: das Geheimnisvolle ist dahin. Na, von meiner ursprünglichen Bildidee muss ich nun wohl Abschied nehmen. Ist aber okay, ich werde einige weitere Ebenen hinzufügen und etwas ganz anderes daraus machen.

Inzwischen bin ich an der Reihe und erwerbe eine Fahrkarte. Genau in diesem Augenblick kehrt der Mann zurück, der vor mir dran war und inzwischen weitergegangen war; nämlich nach rechts zu den Bahnsteigen. Lächelnd kommt er auf mich zu, reckt mir den Kopf entgegen und schlägt vor: „Wir können diese Reise gemeinsam machen?!“ — Der Mann ist mir sympathisch. „Oh ja, das ist schön. Ich freue mich – gerne!“ — So läuft er mir voraus, nach links hinüber zu dem Verteilerkorridor vor den Bahnsteigen. Als ich um die Ecke folge, liegt er bereits auf meiner Matratze – alle Fahrgäste reihen sich mit ihren auf dem Boden liegenden Matratzen vor den Bahnsteigzugängen auf. Da liegt er also, hebt lächelnd die Bettdecke. Hey hey, warum liegt er auf meiner Matratze und nicht auf seiner eigenen, so wie alle Fahrgäste?? Stirnrunzelnd schaue ich ihn an. Ich blicke zu den übrigen Matratzen… alle sind belegt. Für ihn ist wirklich keine mehr frei. Was aber wohl daran liegt, dass er die Zeit damit verdödelt hat, es sich auf meiner Matratze gemütlich zu machen. Natürlich ist seine Matratze dann schnell vergeben. Immer noch blickt er abwartend lächelnd zu mir hoch. Ich habe inzwischen meinen nackten Fuß unter die Bettdecke geschoben und spüre die wunderbare Wärme an den Zehenspitzen. Dazu der Gedanke an die bevorstehende Nähe zu ihm… das Eintauchen in seinen Geruch… und die Vorstellung, wie wir uns Dinge in die Ohren flüstern…. oh, mein Herz ist voller Schmetterlinge! Ja, ich lege mich zu ihm, auf diese schmale, mit alten Stofffetzen gefüllte Matratze! —– Blende.

Ich verlasse den Fahrkartenschalter nach links, durchquere den Türbogen und gelange in den Vorraum zu den Bahnsteigen. Die warme Beleuchtung verbreitet schummeriges Licht. Einige Tische stehen verteilt. Auf diesen liegen Frauen mit nacktem Oberkörper aufgebahrt. Man denkt an Seziertische; jedoch liegen die Frauen zwar reglos, sind aber lebendig. Sie liegen zur Betrachtung, und bei Interesse auch zur Untersuchung bereit. Die Bekannte, die mich seit den letzten Minuten begleitet, greift eine dieser Frauen gezielt an die Brustwarze und stimuliert diese gekonnt. Der Nippel richtet sich wie erwartet auf, und die Frau reibt ihn weiter rhythmisch. Der Nippel entsteigt der Hautfalte wie eine erigierte Klitoris – in meinen Augen offenbart sie so ein bisschen von ihrem Geheimnis… Inzwischen daumengroß, ähnelt sie einem Penis. Die seidig glänzende Eichel steigt wie aus Blütenblättern auf. Ein erregender Anblick, jedoch nimmt mich der anschwellende Neid gefangen…. Leider habe ich nicht so schön ausgeprägte Brustwarzen. Schon immer habe ich Frauen mit diesem Merkmal darum beneidet. —– Blende.

Ich verlasse den Fahrkartenschalter nach links, durchquere den Türbogen und gelange in den Vorraum zu den Bahnsteigen. Alles ist hell erleuchtet. Einige Schultische sind im Raum verteilt. Vor einem dieser Schultische steht Angelique. Ich stelle mich zu ihr, an ihre linke Seite, und teile ihr hocherfreut mit: „Du, nun bin ich doch schwanger!“ — Sie schüttelt fassungslos, vielleicht auch etwas resigniert den Kopf – mit fast 49 Jahren schwanger, oh nee – über meine Unvernunft wundert sie sich allerdings schon lange nicht mehr.

… nach Carcassonne

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