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Zärtliche Geste

Traum vom 1. September 2010

Der Mann – rein äußerlich eine Mischung aus „Snyder“ und Albert Hammond — ist mir vom Sehen her vertraut. Seine dunklen Haare sind glatt, fallen weich bis zum Kinn. Ich nehme sie, ordne daraus zwei dicke Strähnen und beginne langsam, sie über seiner Wange zu flechten. Während ich das mache, meinen vorsichtig arbeitenden Händen zuschaue, wird mir mit einem Mal klar, welch zärtliche Geste es ist, mich der Haare des Mannes anzunehmen. Und während mir das Zärtliche dieser Geste bewusst wird, erfassen mich entsprechende Gefühle, was erstaunlich ist, da ich dem Mann nicht nahe stehe. Es stimmt mich nachdenklich… ich war bisher noch nicht auf die Idee gekommen, dass derart zärtliche Gefühle einfach daraus erwachsen können, weil man entsprechende Handbewegungen macht. Dass eine entsprechende Geste erst dazu führen könnte, zärtliche Gefühle für einen Menschen zu entwickeln… – da muss ich unbedingt nachforschen, welche Rolle Gesten bei der Entwicklung von Gefühlen spielen.

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