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Gemecker ohne Ende

Traum vom 25. September 2010

In dem kleinen Verandazimmer findet eine kleine Feier mir zu Ehren statt. Vielleicht habe ich Geburtstag oder es wird einfach von den früheren Nachbarn gewürdigt, dass ich mal wieder in der alten Heimat weile. Wie auch immer: mir ist damit langweilig und ich habe an allem etwas auszusetzen. Ich meckere an allen und allem möglichen herum, murre und ziehe ein grimmiges Gesicht. Wie zu erwarten, lassen sich das die Nachbarn nicht gefallen. Schließlich kennen sie mich von Kindesbeinen an und wollen heute noch erziehen. So halten sie mit ihrer schlechten Meinung über mich nicht hinterm Berg. Das nervt und ansonsten ödet mich diese ganze Sache total an. Frustriert und gereizt lasse ich mich an einen der hinteren Tische auf die Bank fallen, und bohre lustlos und aggressiv meinen Zeigefinger in den kleinen Käse-Apfelkuchen, der vor mir auf dem Tisch steht. Der Kuchen zerbricht in unansehnliche Stücke und mir ist das wurscht oder gerade recht. Die Nachbarin, die den Kuchen backte, schaut grimmig. Ich erwarte das nächste Gemecker. Da kommt plötzlich ein Anruf auf mein Handy. „Ja?“ brumme ich gereizt. — „Du schuldest mir noch sasgahsföasd Eier!“ sagt eine sehr ärgerlich klingende Frauenstimme. — Aha, verstehe. Da ich den Kuchen nicht wertschätzte, zeigt sie sich nun kleinlich und will mich strafen, indem sie von mir fordert, für die verwendeten Eier aufzukommen. Ts, einfach lächerlich! Aber bitte! Natürlich! „Na klar, erstatte ich Dir die Eier!“ säusele ich mit zuckersüßer Stimme zurück. Zwar habe ich nicht verstanden, wie viel Eier sie fordert, aber es ist mir auch egal. Meinetwegen kann sie ein ganzes Dutzend Eier bekommen. Und auch mehr.

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