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Mörderischer Käse

Traum vom 28. September 2010

Innenstadt Frankfurt, an der Weggabelung nahe Dolomiti am Hörenberg in Worpswede halte ich inne. Vor Angst innerlich gefangen, überlege ich. Da war dieser Mann von kräftiger Gestalt. Selbst durch seine wohlerzogene Oberfläche erkennt man das ungeschlachte seines Innern. Mit vergifteten Käsestückchen hatte er versucht, mich umzubringen. Im Morgengrauen wurde er wohl überführt und für längere Zeit in Gewahrsam genommen. Doch fühle ich mich nicht in Sicherheit. Er könnte entkommen und würde sich dann – durch die Gefangenschaft erst recht wütend geworden – mit ungehemmtem Vernichtungswillen auf mich stürzen. Ja, selbst wenn er erst nach einigen Jahren aus dem Gefängnis käme, so halte ich es auch dann noch für wahrscheinlich, dass er seine Tat vollenden will. Ich will Frankfurt verlassen. Weit fort ziehen. Ich werde meine Identität ändern, mir einen neuen Nachnamen zulegen, meine Spuren auslöschen, um mich vor diesem Mann in Sicherheit zu bringen.

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