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Rotes Seidenpapierkissen

Traum vom 6. Oktober 2010

Ein großes rotes Luftkissen aus chinesischem Drachenpapier. Es hat eine offene, mit einem orangeroten Ring aus Seidenpapier verstärkte Öffnung, aus der die Luft ganz langsam entweicht. Von den leisesten Winden getrieben, schwebt das Kissen den Korridor der noch fremden Wohnung, die ich in der nächsten Zeit erkunden werde, entlang. Der Korridor führt in einen kleinen Raum mit weit offener Terrassentür. Dort stehen zwei Personen, unterhalten sich so vertieft, dass sie rundum nichts mehr wahrnehmen. Es denkt sich besser bei frischer Luft, deshalb öffneten sie die Tür. Nur das federleichte Kissen könnte hinaus geweht werden. Die kleine Moina hüpft dem Kissen vergnügt hinterher, will es einfangen. Sie liefe Gefahr, folgte sie dem Kissen hinaus, in den tiefen Abgrund, der direkt an die Terrasse anschließt, zu stürzen. Immer wieder neu versuche ich, die Gefahr zu vermeiden, aber meine Handlungen verflüchtigen sich kraftlos, wie die Luft im Kissen. Hilflosigkeit und das Gefühl der Lähmung nehmen zu.

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