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Mocca-Blog

Traum vom 14. Oktober 2010

Wie verlassen liegt die Küche der Älteren. Ich stehe einen Schritt vom Fenster entfernt, schaue blicklos hinaus. Am Fenster steht Rainer, natürlich körperlos, und lässt mir eine quadratische Karte (10 x10 cm) zukommen. Eine Pappkarte, die einem großen Memorykärtchen ähnelt. Dreiviertel der Fläche ist in drei mal vier Felder aufgeteilt, die jedes einen Farbklecks beinhalten: angenehme Grüntöne und satte Brauntöne. Rainer erklärt dazu, das seien die Farben seines kürzlich erstellten Mocca-Blogs. Ich solle darauf achten, meine Beiträge auf dieses Farbschema abzustimmen. Na klar, das mache ich. Allerdings bin ich etwas über diese Farbwahl erstaunt: die Farben erinnern mich an diese köstliche Kombination von kühler Pfefferminzcreme und warmer Schokolade – das passt so gar nicht zu dem nichtssagenden Grau, das ich von ihm eher erwartet hätte. Aber es ist gut, denn mit diesen Farben fühle ich mich gleich viel wohler. Mich wundert, dass er nun einen Blog mit kulinarischen Inhalten füllen will. Der kommt ja auf Ideen. Seine moderate Stimme unterbricht mich: „Natürlich sollen nur ausgewählte Themen und Speisen im Blog präsentiert werden. Achte darauf.“ — Ich werde nur wenig beitragen können. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass er gerne Bilder von Kartoffelpuffern neben einer Brotscheibe in seinem Blog sähe. Allerdings war ich eh schon seit einiger Zeit dazu übergegangen, meine täglichen Mahlzeiten regelmäßig zu fotografieren. Vielleicht ist ja mal etwas dabei, das sich zu veröffentlichen lohnte.

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