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Die zehn Gebote auf der Steintafel

Traum vom 15. November 2010

Auf einer ausgedehnten (Rad-)Wandertour. Mittags erreichen wir eine griechische Taverne inmitten der ausgedörrten Weite. Die Sonne hat ihren höchsten Punkt erreicht. Es gibt kaum Schatten und man fühlt sich fast mit etwas Härte ins Licht gestellt. Während ich die abgetretenen Steinstufen zum Taverneneingang hinauf gehe, die Hitze am Rande bemerke, entdecke ich rechts neben dem Eingang die vertraute Steintafel. Jetzt erinnere ich mich! Hier war ich schon einmal. Auf der Steintafel sind – ähnlich einer Getränkekarte – die zehn Gebote eingemeißelt: griechische Sprache in römische Ziffern umgesetzt. Die Ziffern reichen von I bis XII – ist ja klar, denn die zehn Gebote stehen in direktem Zusammenhang mit den Uhrzeiten. So aus dem Stand kann ich das nicht lesen – es ist auch nicht nötig, da ich die Gebote kenne. Merkwürdig allerdings, dass es gleich zehn und nicht die üblichen sieben Gebote sind.

Kaum in die Taverne eingetreten, bestellt der Mann an meiner Seite einen Wein beim griechischen Wirt. Es wird dann so sein wie immer, dass wir uns setzen, der Wirt den Wein serviert und er dann die Bestellung für das Essen aufnimmt, wobei ich endlich Gelegenheit finde, ein Getränk für mich zu bestellen. Nicht so, dass ich mich daran störte, doch mache ich mir Gedanken.