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“Dreckige” Transparenz

Traum vom 15. November 2010

… Während einiger Nachtstunden beschäftigt mich eine Sache: mit Hilfe transparenter oder semitransparenter Ebenen erstelle ich verschiedene Grundformen für Labels. Diese sollen einen dünnen schwarzen Rand haben, der zur Mitte des jeweiligen Labels hin wie ein schwarzer Druckabrieb ausläuft. Womöglich sollen am Ende daraus Stempel entstehen, mit denen ich später handgeschnittene Blanko-Tags im Grunge Style fertigen möchte. Nun ist es so, dass der hauchfeine Abriebeffekt auf dem weiß-grauen Karohintergrund der transparenten Ebene kaum erkennbar ist. Eigentlich ist es gar nicht zu sehen. Mit etwas Schwere ist die nun aufsteigende Erkenntnis verbunden, dass meine Fähigkeit, feinsten Abrieb oder „Schmutz“ auf diesen Ebenen wahrzunehmen, mich immer wieder unbeliebt machte. So, als wolle niemand, dass ich den „Dreck“ überhaupt bemerke. Was ich gar nicht versehen kann, da ich diesen „Dreck“ so ansprechend finde.