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Natur der Schattenfrau

Traum vom 20. Oktober 2005

[...] den Kopf gedankenverloren gesenkt, die Augen fast geschlossen. Ich nehme kaum etwas in meiner Umgebung wahr. Mit einem Male sehe ich, dass sehr nah vor mir jemand vorübergeht. Ein Schatten zieht vor meinen Augenlidern vorbei. Es ist so, als würde es sich bewölken, denn wir haben Sonnenschein bei klarem Himmel. Ich öffne meine Augen etwas mehr, und sehe, dass es eine Frau ist, die vor mir vorübergeht. Mit halbem Blick bemerke ich, dass es da eigentlich etwas Bemerkenswertes zu sehen gibt. Falls ich mich nicht täusche, denn mein Blick ist ja nicht klar und gezielt. Es kostet etwas Überwindung, aber dann gelingt es mir, die Augen weit zu öffnen. Zusätzlich schaue ich durch ein Objektiv und… wow, das ist ja toll!! Die Schattenfrau vor mir zeigt sich vor einem Hintergrund von hellem Sand, eher trockenem Grün und wolkenfreiem Himmel. Ihr Körper aber ist mit sanft wogendem Meer und einem feuchten Himmel gefüllt. Beide Landschaften von wundervoller Schönheit. Ich rufe ihr ergriffen zu: “Du bist die Wolken und das Meer… das Wasser, so schön!” So etwas habe ich noch nie sehen können. Was für ein schöner Traum! Ich öffne die Augen, um noch klarer zu schauen, und dann sehe ich es ganz klar: die Konturen der Frau, mit dieser Landschaft als Inhalt. Rechts von mir ist Carla, und Angelique ist auch dort. Eigentlich würde ich ihnen gerne diesen Traum erzählen, aber mir wird nun bewusst, dass ich gar nicht träume, denn meine Augen sind weit geöffnet. Und das ist halt das Indiz dafür, dass ich nicht schlafe. Ach, das ist aber schade!

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