Home » Traumtagebuch » Funkensprühen in der Nacht

Funkensprühen in der Nacht

Traum vom 25. März 2006

Eine einfache Hütte wie in Afrika nahe dem Urwald. Einfache Öffnungen in den Lehmwänden als Fenster und Durchgänge. Viele Einheimische – es sind Afro-Europäer – füllen die kleine Hütte. Die Leute sind in meinem Alter, schlank mit sehnigen Muskeln. Eine kleine Zeremonie findet statt. Das Dunkel in der Hütte ist vom Schein zweier offener Feuerstellen erhellt. Ich sitze in einer Nische – links von mir ein Durchgang nach draußen; rechts das Feuer in einem Metallbehälter. Im Bereich hinter der Wand, die ich im Rücken habe, eine weitere Feuerstelle. Reichlich Wärme für alle.

Rechts vor mir sitzt ein drahtiger Einheimischer vor der Feuerstelle, der mich bereits einige Zeit beobachtet und inzwischen grinst… Er hat doch etwas vor? Nur wenige Augenblicke später sehe ich, dass er ein Blechbüchse mit Fahrradöl hervorholt, sich Öl in die Hände spritzt um dann alles auf einmal ins Feuer zu sprühen. Sofort gibt es einen enormen Funkenschlag! Ich erschrecke, dennoch ist es gleichzeitig so wundervoll, als würden viele wärmende Sternchen in der Dunkelheit aufglimmen, um kurz darauf zu vergehen. Dennoch – trotz der auch zauberhaften Momente – macht mir das Angst, und ich überlege einen Augenblick, ob es klug wäre, möglichst bald diese Hütte durch den Seitenausgang zu verlassen, um mich im Dunkel der Nacht zu schützen. Aber hier ist die Wärme und es ist auch nichts geschehen. Der Mann wiederholt das Funkensprühen, grinst dabei wieder genussvoll. Ich ahne, dass er ein ganz eigenartiges Vergnügen daran hat, meine Reaktionen zu dabei zu beobachten.

Traumpfad:

Flug über Schlossberg mit langem Zündholz

Tags: