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Der zerbrochene Vogel

Traum vom 21. April 2006

Ich gehe draußen entlang. Ein Bereich, der vertraut erscheint – mein Weg führt nach Hause. Ich hatte vorhin oder vor kurzer Zeit einen Vogel erworben. Er ist recht groß, erinnert von der Figur her an den „Roten Sichler“, wobei sein Gefieder eher unscheinbar ist. Er ist auch kleiner als ein Sichler, etwa 25 bis 30 Zentimeter groß. Nun trug ich ihn in der rechten Hand, während ich nach Hause ging, ohne ihm weiter Beachtung geschenkt zu haben. Kurz vor dem Eintreffen zuhause, stelle ich beschämt und betroffen fest, dass mein Vogel tot ist… Er ist zerbrochen… Vielleicht hatte ich ihn zu sehr gedrückt; jedenfalls sind seine Knochen alle gebrochen, auch sein Genick. Er ist tot, und ich traue mich kaum, es den anderen zu sagen, dass ich wahrscheinlich die Schuld daran trage. Die Trauer um den Vogel, der Schmerz um den Verlust… er ist so tief in mir im Dunkel, dass ich ihn kaum wahrnehme. Eher ist es ein Gefühl der Bedrückung und Trostlosigkeit. Ich habe etwas verloren, was ich noch gar nicht ganz heimtragen konnte. Es ist traurig.

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