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Zart besaitet

Traum vom 9. Oktober 2003

Ein Mann legt eine Lyra auf meine Brust. Mit einem weichen Klöppel streicht er sanft über die Saiten und bringt sie leise zum Klingen. Ich spüre, wie ich von Schwingungen erfüllt werde… die Klänge sind mehr im Innern spürbar als im Außen hörbar. Und in diesem Augenblick wünsche ich, dass auch im Außen zu hören ist, was innerlich auf so wundersame Weise spürbar ist .

Gedanken:
Im Traumbild der Lyra sehe ich einerseits die tiefe Sehnsucht nach Harmonie wiedergespiegelt. Die sich durchaus auch einstellen kann, wenn ich mich dem Wirken meines Animus vertrauensvoll hingeben kann. Auf der anderen Seite finde ich für mich den Aspekt des Lyrischen interessant, da mich zum Zeitpunkt des Traumes der Drang nach Ausdruck von Unaussprechlichem erfüllte. Weit mehr allerdings, als mir vor dem Traum bewusst war. Durch den Traum konnte diese Sehnsucht erst erfassbar werden.

Pythagoras von Samos, dem nachgesagt wird, als erster den berühmten Satz des Pythagoras bewiesen zu haben, lernte ebenfalls die Lyra zu spielen. Für mich interessant im Zusammenhang mit dem Traum Tibetisches Détroisment wo eine Baustelle in Form eines Dreiecks eine wichtige Rolle spielte. Ebenso im Traum Spiel der Wandlungen sind Dreiecke offensichtlich von Bedeutung, wenngleich sie sich dort bereits zum Viereck zusammenfügen. Eine mögliche Entwicklung, wo sich die Drei zur Vier entwickelt, wenn aus der Vereinzelung der Drei (Détroisment) sich wieder eine neue Einheit entwickelt –> die Vier = griechisch Tetra –> Tetraktys, das Symbol der vollkommenen kosmischen Harmonie 1+2+3+4=10

Tetraktys (Dreieckszahl 10)ist ein wichtiges Symbol für die Phytagoräer. Mehr dazu auf der Seite über Pythagoras von Samos, wo ein kleiner Überblick zu lesen ist.

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