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Kapriolen

Traum vom 23. September 2009

Vermutlich wird das Flugzeug in wenigen Minuten landen. In New York. Tiefflug. Der Flugkapitän entpuppt sich als ein zu Kapriolen neigender Witzbold. Zum Glück fliegt ein weiteres Flugzeug voraus, so dass ich einen Anhaltspunkt habe. So kann ich nämlich unsere Flugweise mit der des vorderen Flugzeugs vergleichen und schnell die Abweichungen von der Norm erkennen. Dieses Vergleichen gibt mir Sicherheit – zumindest so lange, da unsere Flugweise der des anderen annähernd entspricht.

Mehrfach fliegen wir unter eine Brücke hindurch, weil wir, wegen einiger Wolkenkratzer, die im Wege zu stehen scheinen, nicht drüber hinweg kommen. Jedes Mal fürchte ich um die Unversehrtheit der Tragflächen, denn der Flugkapitän fliegt lustig mit den Tragflächen wippend hindurch, obwohl es arg eng zwischen den Brückenpfeilern ist. Eieiei! Immer wenn es eng wird, entweicht meiner Kehle ein erschrockenes „Huch!“ Irgendwann bemerkt es der Flugkapitän… fliegt einen Salto und dann direkt auf mich zu! So, als wolle er mit dem wirbelnden Propeller meine Nasenspitze kitzeln. Im allerallerletzten Augenblick zieht er hoch und fliegt mit einem polternden Lachen knapp über meinen Kopf hinweg. Schon erscheint die nächste Brücke. Wieder geht es vergnügt schaukelnd hindurch. Das Flugzeug vor uns zieht die gleiche Linie. In wenigen Minuten landen wir. In New York.

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