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Septemberregen und Meer-Katze

Traum vom 21. September 2009

In den frühen Morgenstunden betrete ich das Haus des Zauberers und der Puppenspielerin. Der Zauberer ist mit Vorbereitungen beschäftigt. Rechts von mir ist ein hell ausgedehnter Luftraum, an dessen Ende, in etwa 20 m Entfernung, die wolkig anmutende Energie des Zauberers wahrnehmbar ist, ohne ihn konkret vor Augen zu haben. Er bereitet sich auf eine kleine Tournee vor – Kofferpacken. Ich wende mich nach links, trete aus dem Haus in den Gartenbereich. Ein Gartenweg führt nach links. Dort kommt mir die Puppenspielerin auf dem Fahrrad entgegen. Sie strahlt vor Freude, als sie mich erblickt.

Während ich auf ihre Ankunft warte, schaue ich zu den beiden Beeten, direkt rechts neben meinen Füßen. Diese Tage war ich etwas in Sorge, denn in meinen beiden Beeten staute sich das Wasser. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich offenbar nicht in der Lage bin, den Garten in einem ausgeglichenen Zustand zu bewahren. Während dieser sorgenvollen Erinnerung huscht eine weiße Meer-Katze mit angstbauschigem Schwanz wie ein Wiesel über die Beete. Ein edles Tier… Die beiden Beete hier sind tadellos in Ordnung. Kein Unkraut, die Erde schön locker, aber auch hier steht etwas Wasser. Die Puppenspielerin meint gut gelaunt, das sei der Lauf der Jahreszeiten. Nach den ergiebigen Septemberregen stehe halt Wasser in den Gärten. Im Gegensatz zu mir fühlt sie sich nicht dafür verantwortlich, sondern sieht darin einen natürlichen Vorgang. So etwas reguliert sich von allein. Es ist wahr, sie hat ja Recht, ich kann etwas entspannen.

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