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Gehen und Kommen

Traum vom 20. September 2009

Nackt, mit einem Handtuch über dem Arm, betrete ich die Wasch- und Toilettenräume einer Wellness-Anlage. Ich suche eine Toilette. So ganz blicke ich noch nicht durch, denn die Räume und Kabinen sind verschachtelt, fast labyrinthartig angelegt.

Erst nachdem mir ausschließlich Männer – ebenfalls alle nackt, teils mit Handtuch über dem Arm – begegneten, dämmert mir, dass ich mich in die Herrenabteilung verirrt habe. Die Männer sind etwa Mitte Vierzig, alle wohlgeformt, einander fast ähnlich. Einige von ihnen haben oder bekommen eine Erektion, woraufhin sie unbeirrt und seelenruhig zu masturbieren beginnen, während sie weiter umhergehen. Erst kurz vor dem Höhepunkt treten sie in eine Kabine, ejakulieren in das Toilettenbecken, kommen wieder heraus und wandeln weiter.

Eine etwas verwirrende Situation. Ich möchte eigentlich nur kurz zur Toilette gehen – etwas dringlich inzwischen. Nur so viele Türen ich auch öffne, ich finde keine. Dann scheine ich zwei Mal die gleiche Tür zu öffnen. Dass sich ein Teil der Wände wie Türen hin und her schwenken lassen, so dass sich die Räume verändern, immer wieder neu formen, immer wenn einer der Männer dort umher wandelt, realisiere ich nicht. Inzwischen liefen mir auch ein paar Mal Männer – oder war es immer ein und derselbe Mann? – über den Weg, die mich leise beschimpften, weil mein Intimbereich einen nachhaltigen Geruch verströme, was ja unnötig aufdringlich und völlig unangebracht sei. Möglich auch, dass sich dieser Mann über meinen Analduft aufregt. Wie auch immer, es läuft dann so ab, dass der Mann nach der Beschimpfung einen Ständer bekommt und zu masturbieren beginnt und so weiter wie zuvor. Mich beschäftigt anderes: Druck. Es muss hier doch ein stilles Örtchen geben!! Eine weitere Tür… diese lässt sich aber nicht schliessen, hängt zu locker in den Angeln. Die nächste Tür… auch so. Es ist zum Verzweifeln.

Traumpfad:
Spätabendliches Telefonat.

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