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Spieglein, Spieglein an der Wand

Traum vom 20. September 2009

Ein stilles Zimmer in nassen Grautönen – ein Spiegel an der Wand, das ist alles. Der große ovale Märchenspiegel hat einen mattgoldenen, leicht verschnörkelten Rahmen. Die Spiegelfläche ist leicht gekräuselt wie eine von Ultraschall in Bewegung versetzte Wasseroberfläche Diese habe ich vor Augen – wie klares Wasser bis zum leeren Grund. Überlegung: Eine leichte Kräuselung des Spiegelbildes lässt noch eine gute Annäherung an den wirklichen Anblick zu, da sich diese leichten Verzerrungen in der Vorstellung gut wegdenken lassen. Fast schon langweilig, eigentlich, da ein solch minimal verzerrtes Spíegelbild keine bemerkenswerte Herausforderung darstellt. Erst aber einer Verzerrung von 75 Prozent womöglich auch erst ab 80 Prozent wird es wirklich spannend und verlockt zu vertiefenden Forschungsarbeiten.

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