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Lange Schatten

Traum vom 19. September 2009
Jacuzzi
Ich verlasse das Elternhaus. Ein milder Spätsommertag, die Sonne scheint orangegolden. Mit meinem kleinen Kind an der Hand gehe ich den Weg entlang bis zur Straße. Die Sonne wirft unsere langen Schatten voraus. In dem Augenblick, als wir die Straße der Kindheit überqueren – in der Traumkladde im Bett steht: vom Diesseits zum Jenseits, was mir im Wachen übertreiben ausgedrückt erscheint – geht innerhalb von einer Sekunde(!) die Sonne unter. Nur in der Ferne, im Osten, zeugt noch ein Streifen goldener Schimmer hinter violettblauen friedlichen Abendwolken vom Sonnenlicht. Wir setzen unseren Weg unbeirrt auf der anderen Seite im Dunkel fort. Wenden uns nach links und gelangen an einen Sandkasten. Hier hocken einige Kinder in eigenartigem Dunkellicht. Sie haben ihre Spielsachen im griffig körnigen Sand ausgebreitet – zum Verkauf. Freundlich und interessiert wende ich mich ihnen zu.

Merkwürdig, dass ich den Traum in meiner Bettkladde mit ‘Jakuzzi’ betitelte. Ich weiß nicht mehr, wie ich dazu kam. Zumal ich im Wachen ‘Jacuzzi’ schreiben würde.

Traumpfade:
Wechselnde Pfade
Schatten und Licht
alles ist Gnade,
fürchte dich nicht

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