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Überbrücken

Traum vom 16. November 2010

Vinci, Moina und ich überqueren eine schmale Brücke ohne Geländer. Sie überbrückt einen Teich am Rande hübsch gestalteten Wohnraums. Die von der Sonne angestrahlten Fassaden der Wohnhäuser sind reinweiß. Eine Stille… vielleicht ist der Teich Teil eines Zen-Gartens, der erst noch entstehen wird. Moina fährt mit dem Rad voraus. Sobald wir die Brücke überquert haben, werden wir umkehren – ich verspüre den Drang, umzukehren. So fahren wir dem schmalen Weg nach, der die Form eines Nadelöhrs zeichnet. An der anderen Seite des Teiches angekommen, kann ich hinüber zur Brücke schauen. Dort fährt Moina mit dem Rad. Sollte sie jetzt stürzen, ihr Rad in den Teich fallen und sie diesem hinterher springen, so reicht allein die Vorstellung, um das Gefühl ernsthafter Bedrohung in mir auszulösen. Das Wasser des Teiches ist trübe. Womöglich treiben oder staken im Wasser verrostete und scharfkantige Metallplatten, an denen Moina sich verletzten könnte. Verletzungen, die eitrige Entzündungen nach sich zögen. Die Sorge wird immer größer. Doch von Vinci ist keine Unterstützung oder Hilfestellung zu erwarten – er sieht sie ja noch nicht einmal in Gefahr.