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Der große Spinatfrosch

Traum vom 27. November 2010

Am Eck zwischen den Gartenschuppen und dem Zaun hinüber zum Beesenmoor. Gras. Ein unüblicher Standpunkt – den Zaun im Rücken. Die Aufmerksamkeit bei Gedanken, das Zuvor und Danach re- / konstruierend. Kein Blick dahin, wo ich meine Schritte setze. Doch im allerletzten Augenblick bemerke ich ihn doch: einen Frosch. Aber was für einer! Ein solch großen Frosch sah ich nie. Ganz glibbschig ist er, ganz spinatgrün, so als sei er einem Topf Rahmspinat entsprungen. Fast wäre ich auf ihn getreten. Allein die Vorstellung, wie mein Fuß all den Glibber herauspresst hätte. Puh, wie gut, dass ich ihn rechtzeitig bemerkte. Bereits vorhin wäre ich fast auf genau so einen Frosch getreten – fällt mir jetzt wieder ein. Dieser Frosch hier verharrt unbewegt, schaut mich unentwegt an… so als warte er nur auf einen Augenblick der Unachtsamkeit, der ihm genügend Raum gäbe, mich anzuspringen, ohne dass ich mich dagegen wehren könnte. Sonderbar… nie zuvor empfand ich Widerwillen beim Anblick eines Frosches, doch jetzt erwächst er… ein bisschen und ich hoffe sehr, es wird nicht stärker.