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Missgeschick auf dem Gutshof

Traum vom 31. März 2009

Gemeinsam mit Moina zu Besuch auf einem Gutshof – da denke ich gerade an Winfried.

Ein sehr großer Tisch. Rundum sitzen einige junge Menschen bei einem Gesellschaftsspiel – Strategie und Glück. Daneben steht eine große Kuchenplatte. Nach jedem erfolgreichen Zug darf sich der Spieler ein Stück Kuchen nehmen. Ich habe ein lecker dünnes Stück Zwetschgenkuchen ins Auge gefasst, aber es sind noch ein paar Spieler vor mir dran. Oh Mann, die machen alle erfolgreiche Züge!! Wenn das so weitergeht, ist kein Kuchen mehr übrig, wenn ich dran bin… vom Zwetschgenkuchen ganz zu schweigen.

Frust breitet sich in mir aus, doch im gleichen Moment vollzieht sich eine Veränderung der Spieldynamik. Der aktive Spieler vollführt einen Handkantenschlag in der Luft, woraufhin sich das anvisierte Stück Kuchen wie von selbst in zwei Stücke teilt. Ah, das ist aber nett, so viel Rücksicht auf die Mitspieler zu nehmen. Der nächste Spieler macht es ebenso. Zack, zack, zack… schwuppdiwupp… sind dann doch alle Kuchen vom Teller genommen und ich bin enttäuscht.

Sodann springen Moina und ich vergnügt weiter und gelangen in ein luftiges Wirtschaftsgebäude, ähnlich einer großräumigen Scheune. Es duftet ganz wundervoll nach frischem Holzmehl und Heu. Der Gutsbesitzer verrichtet mit anhaltendem Lächeln seine Arbeit. Angenehme Atmosphäre. Ich halte das Nähkästchen in den Händen, das ich als Kind von meinem Großvater bekam. Vertraut fühlt sich der Deckel unter meinen Fingerspitzen an… all die eingeschnitzten Zacken mit ihren scharfen Spitzen. Mit einem Hobel bearbeite ich die Oberfläche, will vermutlich die Lasur abtragen.  Oje, fast zu spät bemerke ich den Namen, der in Großbuchstaben in das Holz geschnitzt ist: WOLFGANG
Der Hobel hat den Namen derart abgetragen, so dass er sich nur noch undeutlich von der übrigen Fläche abhebt. Au wei, da war ich zu forsch. Mehr als jetzt aufhören, kann ich nicht tun. Es ist mir äußerst unangenehm, dass ich so unaufmerksam war. Ich lege alles aus den Händen, so als könne ich es damit ungeschehen machen, was ja leider nicht der Fall ist. Hoffentlich habe ich den Gutsbesitzer mit meinem Missgeschick nicht verärgert.

Kurz darauf erscheint der Gutsbesitzer und kündigt eine tolle Überraschung an, die – so erinnere ich jetzt – bereits vor einiger Zeit angedeutet wurde: „Soll ich heute den Hund holen?“
„Au ja“ antworte ich erfreut.
„Welche Rasse soll es sein?“
„Hm… ich weiß nicht… Auf jeden Fall bitte keinen Neufundländer“ Noch während ich das sage, frage ich mich, wie ich ausgerechnet auf ‘Neufundländer’ komme.
Moina hüpft vor lauter Vorfreude ganz wild herum.

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