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Lange nicht gesehen: Anna

Traum vom 30. März 2009

Ich muss los; Mike entgegen gehen, der dort unten am Mittelmeer spazieren geht. Ein Pärchen hält sich in meiner Wohnung auf. Ich bitte den Mann, einen Blick auf Moinas Wohlbefinden zu haben. Beim Verlassen der Wohnung halte ich kurz inne… Vielleicht sollte ich der Frau auch noch Bescheid geben, dass ich gleich fort bin? Sonst sucht sie mich nachher vergeblich, oder sie wähnt mich auf der Toilette. Ich will sie nicht in einem falschen Glauben lassen.

Ich gehe die Treppe im Elternhaus hinab. Kurz bevor ich das Haus verlasse, bemerke ich die nur angelehnte Tür zur Strickerei. Meine Tante Anna ruft: „Komm doch mal zu mir.“ Mir war nicht klar, dass sie noch/wieder hier ist – sie lebt ja eigentlich nicht mehr. Also, lange nicht gesehen. Ja klar, ich gehe kurz auf ein Pläuschchen zu ihr; nachher, nachdem ich mein Vorhaben erledigt habe. Doch sie meint dazu: „Es ist nicht angebracht, mich noch länger warten zu lassen; nur um dann später doch keine Zeit mehr für mich zu haben.“ Okay, irgendwie hat sie ja recht. Also trete ich ein, wir schauen uns an und sie sagt: „Ah ja.“
„Ja ja“ antworte ich.
„Mh hm“ antwortet sie.
„Dann will ich mal…“ verabschiede ich mich.

Mit einem Male bekomme ich nach langer Zeit ordentlich Schmacht auf eine Zigarette. Dort unten am Meer… – ich sehe direkt schon den Kiosk, vor dem orangegoldenen Sonnenuntergang am Meer. Dort könnte ich mir Zigaretten holen. Allein der Gedanke hat schon etwas unangenehm Heimliches.