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Adventskalender im Frühjahr

… vom 29. März

Traum I
In der Kita zeigt mir Moina ihr neuestes Bild. Mit Filzstiften mal sie an einem Adventskalender. Ich freue mich darüber, dass sie die Zahlen so schön schreiben kann, und die „Fensterchen“ mit geraden Linien gelungen sind. Da Vinci macht den entgegenkommenden Vorschlag, dass wir das Adventskalenderbild mit nach Hause nehmen dürfen. Das scheint jedoch ein Deal zu sein, der nicht ganz im Sinne der Kita-Richtlinien ist, weshalb ich lange zögere.

Später am Morgen – Traum II
Schlagartig, während morgendlicher Ordnungstätigkeiten im Schlafzimmer, erinnere ich mich, dass heute das erste Türchen vom Adventskalender geöffnet wird. Zwar habe ich alle Inhalte besorgt, aber diese noch nicht sortiert und vorbereitet. So blicke ich in die Tüte mit all den Überraschungen, suche nach einem geeigneten Teil für den ersten Tag. Ich fordere Moina auf, doch kurz vor die Tür zu gehen, damit ich es schnell vorbereiten kann. Stelle mir vor, wie ich alles am Fußende des Bettes ausschütte, dann verpacke und den Adventskalender fertig stelle. Doch Moina macht keinerlei Anstalten zu gehen. „Bitte, lass mich einen Moment allein. Es wäre doch schade, wenn du schon alles zu sehen bekämst, was in den Adventskalender kommt.“ Moina rührt sich nicht von der Stelle. Na, vielleicht entdecke ich ja etwas, das für den ersten Tag geeignet ist? Kramen in der Tüte… immer wieder Tütchen mit sauren Fruchtgummis; die mag Moina gar nicht. Dann Adventsdeko, silberne Teile zum Zusammenstecken, die dann einen metallenen Adventskranz mit Weihnachtsmann-Anhängern ergeben. Dies sogar noch ein zweites Mal. Nein, das ist nichts für eine Vierjährige. Da, endlich entdecke ich etwas: ein Hund aus Plastikmaterial. Auch nicht wirklich toll, aber es hat ein paar Funktionen, die Moinas Interesse erregen könnten. Okay, ich reiche ihr dies.

Im Wohnzimmer der Älteren entdecke ich ein offenes Paket. Eine Reihe von kleinen blau-bunten Schächtelchen sind darin. Aha, ein Adventskalender, der schon vorgefertigt ist, bei dem aber noch die Schächtelchen einsortiert werden müssen. Prima, das dauert nicht so lang. Ich nehme alles, gehe ins Schlafzimmer der Älteren, um dort am Fußende die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Dann kann Moina gleich endlich das erste „Türchen“ öffnen.