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Dr. Scheins Geheimnis

Traum vom 27. März 2010

Ein Nebenzimmer im Lichtschein einer Schreibtischlampe. In seinem Tun versunken, der Mann, neben dem ich sitze. Auf dem Tisch vor ihm liegen Bilder und Satzschnippsel; wahllos hingeschichtet, mit flachen Händen vorsichtig ausgebreitet. Er sitzt darüber gebeugt und betrachtet das denkwürdige Durcheinander. Offenbar ist ihm eine Kombination von Wort und Bild aufgefallen, die er im gleichen Moment, da es ihm auffällt, schon wieder auseinander geschoben hat. Er merkt nämlich auf, schiebt sie wieder an einander und überlegt… begutachtet die Aussage, die durch diese zufällige Kombination entstanden ist. Schiebt Satzschnippsel und Bild dann wieder auf den Haufen zurück. Ich habe dies aufmerksam beobachtet und frage ihn interessiert: „Na, war das was für ihr Blog?“ Ich bin mir ziemlich sicher.
Mit gespieltem Schreck schlägt sich Dr. Schein die Hand vor den Mund und sagt schmunzelnd: „Da hätte ich es fast verraten!“ Und nach kurzem Zögern ergänzt er mit ernster Stimme: „Doch nein… hier geht es um anderes.“
Hm, und ich dachte, einen klaren Einblick gewonnen zu haben. Ja, ich dachte, zufällig hinter sein Geheimnis gekommen zu sein. Aber wenn er so ernsthaft behauptet, dass es nicht so ist, dann glaube ich ihm das. Wie auch immer… jedenfalls ist es eine gute Idee, alles Angesammelte mal auf einen Haufen zu tun, und die Auswahl dem Zufall zu überlassen.