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Heilbehandlung: Bluttransformation

Traum:
In einem Untersuchungsraum. Auf dem breiten, ungepolsterten Untersuchungstisch liegt eine Frau mittleren Alters. Sie ist völlig entkleidet, liegt auf dem Bauch. Ein Arzt, seine Assistentin und ich stehen am Fußende und wollten mit der Heilbehandlung beginnen: Ein Teil ihres Blutes soll transformiert werden. Ich hatte dem Arzt angeboten, dabei behilflich zu sein und er nahm mein Angebot gerne an.

Es geht los. Die Assistentin steht links von mir, der Arzt rechts. In meinen Händen halte ich ein Stück Infusionsschlauch, dessen beiden Enden mit einer feinen gläsernen Pipette bestückt sind. Ein Ende halte ich in eine eigens dafür zugeführte Gewebeöffnung an meinem Oberkörper. Das andere Ende will ich in die kleine, eher tiefer reichende Wunde unterhalb ihres linken Schulterblattes einführen, um einen Blutkreislauf zwischen uns herzustellen. Es müsste natürlich noch etwas angesaugt werden, damit es in Fluss kommt. Doch soweit kommt es nicht, denn die Frau zuckt jedes Mal zusammen und weicht aus, sobald die Pipettenspitze ihre Hautoberfläche berührt. Das macht es schwierig, denn: einerseits muss ich die Pipette bei mir stets in der Öffnung behalten, ohne mir dadurch größere Schmerzen an der wunden Stelle zuzufügen. Andererseits muss meine Aufmerksamkeit auf die Frau gerichtet bleiben, da sie immer wieder ausweicht. Es klappt nicht. Etwas frustriert unterbreche ich die Aktion. Der Arzt,die Assistentin und ich sind uns einig: „Dann müssen wir die Behandlung eben abbrechen.“

„Oh nein!“ Die Frau richtet sich erschrocken auf. Sie möchte unbedingt noch einen Versuch machen dürfen!

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