Home » Traumtagebuch » Gondelbahn

Gondelbahn

Traum:
An der Talstation in Kriens besteigen Mike, Moina und ich die Gondel einer Bergbahn. Offenbar zu einem Zeitpunkt außerhalb der Saison, denn es ist niemand da. Die Talstation wirkt verwaist. Ehe wir uns versehen, geht es bereits bergauf.

Ziemlich schnell und ich meine, auch etwas etwas höher verlaufend als beim letzten Mal. Ich beruhige Mike, während wir über breite asphaltierte Straßenkreuzungen schweben: „Bald erreichen wir die Grünflächen. Dort wäre ein Absturz sanfter!“ Ich bin etwas erleichtert, als wir dann tatsächlich die grünen Wiesen unter uns haben. Doch nicht lang, da führt die Strecke über unzählige Schienenstränge eines Güterbahnhofs (ähnlich dem in Offenbach) hinweg. Tja, das wäre nun wieder ziemlich hart. Die Gondel gewinnt an Fahrt und Höhe, ein Klackern am Seil ist in immer kürzeren Abständen hörbar. Wir biegen nach links ab – hoppla, war das immer so? – und nach einer Weile geht es nach rechts, so dass wir wieder die ursprüngliche Strecke weiterfahren. Ich sage zu Mike: „Du hast es gut, Du schaust bergauf. Was meinst wohl, wie es ist, bergab zu schauen!“ Mein Eindruck ist, ich schaue fast die ganze Zeit bergab, was nicht wirklich so ist. Die Fahrt wird immer schneller, richtig rasant, wie von überschäumender Energie angetrieben.

Als ich nach oben blicke, schaue ich direkt zum Seil über uns. Ein Blick nach unten, zu Moina, die zwischen meinen Knien hockt, gewährt gleichzeitig einen freien Blick. Die Gondel, in der wir uns befinden, existiert gar nicht. Wir schweben frei hinauf. Das wundert mich nicht. Meine Aufmerksamkeit richtet sich auf meine Familie und dass sie sicher untergebracht sind, und auf meinen Rucksack mit den persönlichen Dingen. Wir erreichen eine Station. Auch hier ist kein Mensch zu sehen. Es gibt noch nicht einmal eine Hinweistafel, an welcher Station wir uns befinden. Ich frage Mike: „Ist das Krienseregg oder schon Fräkmüntegg?“ Mike meint, es müsse Fräkmüntegg sein. Mir kommt es aber gar nicht so vor, als ob wir schon dort oben wären.

Tags: