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Tränendes Blut

Traum:
Nachdem ich im weit hinten liegenden Gesellschaftszimmer nach dem rechten gesehen habe, eile ich über die Tanzfläche zurück zum vorderen Bereich. Ganz rechts, in einer dunklen Ecke des Saales, sind einige Wäscheleinen gespannt, die voller Wäsche hängen. Letztens, am Wochenende, hing dort keine Wäsche. Erstaunlich, dass ich das ohne bewusste Absicht stets so gemanagt hatte, dass zu Zeiten der Saalnutzung – an den Wochenenden nämlich – die Wäsche abgenommen war. Allerdings frage ich mich, ob die Gäste wohl die Wäscheleinen bemerkt haben? Sehr auffällig sind diese eigentlich nicht. Aber trotzdem…

Kurze Zeit später durchquere ich erneut den Saal. Hoppla, da hat ja schon jemand die Wäsche abgenommen? Mitten in der Woche eine Leine ohne trocknende Wäsche?? So flott? Mike steht neben mir, und ich schlage mir mit der Hand gegen die Stirn, so als würde mir unvermittelt etwas klar werden. Ich will diese Bewegung mit der Hand ausführen, doch – warum auch immer – ich nehme das Katzenkissen und schlage mir dieses ins Gesicht. Als mich das Kissen mit sanfter Wucht am operierten Auge trifft, fällt mir wieder ein, dass ich die Lesebrille trage, an welcher ich rechts das Glas entfernt habe – das empfindliche Auge war völlig ungeschützt. So ein Schreck!! Was habe ich getan! Ich überprüfe… die Sicht ist unscharf und ein kreisrunder grauer Schatten scheint durch das Sichtfeld zu treiben. Wie furchtbar! Ich spüre Feuchtigkeit aus dem Auge rinnen, fahre vorsichtig mit meinem Zeigefinger darüber und sehe: hellrotes Blut tränt aus dem Auge.

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