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Herziges Schwimmbecken

Traum:
Ein nahestehender Mann und ich ziehen eine geschwungene Mauer hoch. Wir stehen in einer etwa ein Meter tiefen, weiträumigen Ausgrabung. Genaueres kann ich nicht erkennen, weil Baumaterial die Sicht behindert. Hinter meinem Rücken nehme ich einen Mann wahr, der freundlich lächelnd und mit den Händen in den Hosentaschen ganz still zuschaut – vor unzähligen Jahren war ich in ihn verliebt, glaube ich.

Stein um Stein, ohne jegliche Verbindungsmasse, wächst die Mauer, hat bald Schulterhöhe erreicht. Mir wird klar, dass ich hier bald raus muss. Die Steine liegen lose aufeinander, sie bieten keinen Halt, wenn ich darüber klettere. Bereits an diesem Punkt werde ich es nicht mehr allein schaffen – wie unangenehm – oder ich bringe sowohl Mauer als auch mich zum Fall. Mein Baupartner ist hilfsbereit und dank seiner Hilfe gelingt es mir, nach oben ins Freie zu steigen. Das war doch ziemlich knapp. Ich gehe die geschwungene Mauer entlang. Sie liegt an meiner rechten Seite. Und während meiner Schritte reift und entwickelt sich der Bau. Am Ende angekommen, staune ich nicht schlecht: Herziges SchwimmbeckenIch blicke auf zwei rundliche Buchten im Schwimmbecken. Das Wasser ganz klar, leuchtend türkis von den Fliesen am Grund. Mein Blick tastet die Grenzen ab… Wow, das ist echt… beeindruckend… riesig! Das ist ein privates Schwimmbecken und eige tlich gar nicht nötig! Dennoch, diese Großzügigkeit, mit der das Schwimmbecken angelegt wurde, bereitet mir große Freude und ein Gefühl der Erleichterung. Es ist soo gut geworden! Nun verstehe ich auch den Mauerbau zu Beginn – das war eine notwendige Maßnahme, um dieses hier zu erschaffen. Manches erkennt man eben erst, wenn es richtig fertig ist. Nur halbbewusst registriere ich die Form des Schwimmbeckens, die entfernt an ein Herz denken lässt.

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