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Gläserner Helikopter

Traum:
Das Dorf liegt noch ganz still, als ich ganz früh am Morgen auf dem Weg zur Bushaltestelle bin. Noch drei Minuten – um 9:16 h ist Abfahrt. Automatisch, ohne dass es mir bewusst wäre, laufe ich nach links in den Schleichweg hinein, der in meiner Kindheit existierte. Obwohl ich so schnell wie möglich laufe, komme ich nur schleppend und langsam voran. Oje, der Weg wäre an sich in drei Minuten zu schaffen, aber wenn ich nicht schneller vorankomme, ist der Bus längst fort.

Die Bushaltestelle liegt am Weyerberg; auf halber Höhe, mit Blick nach Westen. Viele Bäume. Einige Wartende, bekannte Gesichter, kurze Gespräche, die ich nicht erinnern kann. Der Bus kommt nicht. Niemand stört sich dran, niemand scheint wirklich auf diesen Bus zu warten – es ist wie es ist.

Nach einer Weile landet Mike mit einem gläsernen Helikopter – der Anblick lässt an eine Libelle denken. Er ist extra gekommen, um mich abzuholen. Es sitzen bereits ein paar Leute drin. So hängen meine Beine, aus Platzmangel, unten heraus. An sich gemütlich und praktisch, doch Mike fliegt sehr tief und meine Füße bleiben immer wieder in dem großen frisch gepflügten Ackerland unter uns stecken. Wenn es dumm läuft, breche ich mir dabei sämtliche Knochen. „Mike, bitte flieg doch höher!!“

Notiz:
Robinson R22 – von der Form her ähnlich.

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